Esoterik
Spieltrieb
05.Sep.2010 23:39 Uhr
Ansgar:
"Ich finde Reinkarnation durchaus ästhetisch, aber die Vorstellung, Leben müsse sich über sich selbst heraus verlängern, ziemlich uneinsichtig."
Die Egoisten:
„Aber "Leben" verlängert sich nicht im geringsten. Reinkarnation bedeutet die Einsicht, dass du momentan eine Variante deiner Möglichkeiten bist. Dieses sozialisierte, zeitgenössische, von sich selbst eingenommene Individuum ist ein Entwurf.
Unser unheilbarer und unendlicher Spiel- und Experimentiertrieb, der uns als Menschen ausmacht, wird irgendwann einfach andere Formen ausprobieren wollen.
DAS, die Lust, Lebensformen, Existenzmodelle, Denkimpulse auszuprobieren, ist unser Kontinuierliches- der metaphysische Mensch.“
"Ich finde Reinkarnation durchaus ästhetisch, aber die Vorstellung, Leben müsse sich über sich selbst heraus verlängern, ziemlich uneinsichtig."
Die Egoisten:
„Aber "Leben" verlängert sich nicht im geringsten. Reinkarnation bedeutet die Einsicht, dass du momentan eine Variante deiner Möglichkeiten bist. Dieses sozialisierte, zeitgenössische, von sich selbst eingenommene Individuum ist ein Entwurf.
Unser unheilbarer und unendlicher Spiel- und Experimentiertrieb, der uns als Menschen ausmacht, wird irgendwann einfach andere Formen ausprobieren wollen.
DAS, die Lust, Lebensformen, Existenzmodelle, Denkimpulse auszuprobieren, ist unser Kontinuierliches- der metaphysische Mensch.“
Comments
Hierarchische Einweihungsphasen
18.Mai.2009 00:36 Uhr
Elisabeth und ich haben uns schon öfter über solche Fragen gesprochen (aus verschiedenen Positionen heraus, gottseidank) - in einer Bandbreite von den ägyptischen Mysterien bis hin zu Freimaurern und später dekadenten bis kriminellen hierarchisch strukturierten Verbindungen. Es sind heute eben Formen, die längst überlebt sind. Denken wir an die italienische „Propaganda due“, die eine hinreissende Staatsverschwörung geplant hatte, mitsamt der Creme der italienischen Macht. Kungel, das ist, worum es seit langem dabei geht- nicht in der Dorf-, sondern in der Landesliga.
Für die heutigen modernen neuen Strömungen existiert diese Hierarchie einfach nicht. Der geringste Zugang zu einem spiritualisierten Denken, Fühlen oder Wollen initialisiert ein Selbsterleben, das einer solch konzentrierten Verdichtung des Denkens entspringt, dass sich das „Weghafte“ für das Individuum, aber auch darüber hinaus, augenblicklich selbst eröffnet. Im ersten Sandkorn hat man die Welt. Es geht ja auch nicht um Kompetenzfragen. Es geht vielleicht darum, wie weit es einem gelingt, das innere Erleben in Kongruenz mit dem Alltag zu bringen. Der rosenkreuzerische Weg verlangt geradezu danach, dass das geistige Leben diesen Alltag inspirieren soll. Auch das nicht auf der Basis von Wissen oder von Kompetenz, sondern auf der grundlegenden Fähigkeit zur vollkommenen Präsenz im Augenblick, um moralische Phantasie zu entwickeln.
Vielleicht geht es auch darum, das Empfangende des Willens zu entwickeln. Man hat ihn ja sehr lange - als Adept gewissermaßen- trainiert. Diese „Muskelübungen“, an denen man sich so abarbeitet, kann man ganz in der falschen Richtung betreiben. Es geht auch hier schon um alles. Man kann das erfahren, wenn man mit dem Ding, mit dem man sich in einer Konzentrationsübung beschäftigt, tatsächlich eins wird- wenn man es von innen her erfasst. Man zieht sich das praktisch als Kleid an. In diesem Augenblick ist man nicht mehr im diskursiven, linearen Denken. Man erfährt sich an dem anderen.
Dass im Kleinsten Alles steckt - das Alpha und das Omega - ist für uns die Emanzipation von jeder okkulten Tradition. Die geistige Erfahrung ist demokratisiert. Ehrlich gesagt macht man auch kein Gedöns darum. Man weiß ja auch, wie Viele heute rein durch ihre Lebensumstände an diesen Punkt kommen. In Anthro-Speech: Das Geistselbst wirft seine Schatten voraus. Man lese in diesem Zusammenhang einmal Christian Grauers neuen Beitrag „Spirituelle Aufklärung 5“. Da hat man es schon.
In den nächsten Tagen und Wochen habe ich mir vorgenommen, den Frank Teichmann durch zu gehen, um mich mit den verschiedenen Mysterien zu beschäftigen.
Esoterische Übungen Teil 6
14.Mär.2009 23:59 Uhr
Öffentliche Meditationen darüber, wie virtuelles Geld zu realer Arbeitslosigkeit führen kann.
Esoterische Übungen Teil 5
12.Mär.2009 23:35 Uhr
Darüber meditieren, ob mit dem Ende der Ära Bush nicht auch Wolfgang Schäuble in den Ruhestand verabschiedet sein müsste.
Esoterische Übungen Teil 4
11.Mär.2009 23:51 Uhr
Sich den Dornacher Vorstand besetzt vorstellen mit Sergej Prokofieff, Judith von Halle, Sebastian Gronbach und Donald Duck. Positivitätsübung durch führen. An Donald Ducks alte Weisheiten denken wie „Es gibt Tage, da bleibt man am besten im Bett.“
Esoterische Übungen Teil 3
11.Mär.2009 23:30 Uhr
Sebastian Gronbachs neues Blog anschauen und sich vorstellen, Horst Köhler würde daraus vorlesen: „Menschen haben Sex. So machen Menschen das eigentlich seit es Menschen gibt und wenn ich mich so umsehe, ist das bisher doch eigentlich ganz gut gelaufen. Also: Goethe, Mutter Teresa, Rudolf Steiner... ohne Sex wären sie nicht. Aber Sex ist ja nicht nur eine Reproduktionsmethode. Sex ist ja mehr. Wie kommen wir zu diesem Mehr? Ich denke, wir kommen über eine Frage dahin, der sich eine zweite Frage anschließt.“
Esoterische Übungen Teil 2
11.Mär.2009 22:54 Uhr
Die übliche Runde mit dem Hund gehen, obwohl der Hund seit zwei Jahren tot ist.