Michael Eggert: Buchbesprechung von "Endstation Dornach"
30.Dez.2011 18:30 Uhr Abgelegt in:
Anthroposophie | BücherNach den furiosen Diskussionen, die vor einem Jahr
bei der ersten Ankündigung von „Endstation Dornach“ aufkamen, war zu erwarten, dass es, zum tatsächlichen Erscheinungstermin,
abermals hitzig werden würde. So war es denn auch. Die Autoren, Felix Hau, Ansgar Martins, Christian Grauer und Christoph Kühn, wird das nicht gewundert haben. Es ist sogar ein wenig Teil des Kalküls. Wie so oft, kommen die heftigsten Anwürfe von denen, die das Buch gar nicht gelesen haben. Ich habe versucht, in einer neutral gehaltenen Besprechung (allerdings doch auch mit einer gewissen Lust am Mitfabulieren), die Haltung der Autoren, ihre erzählerische Positionierung, heraus zu arbeiten, um gewissermaßen einen freien Blick auf die Inhalte zu bekommen. Jenseits des provokativen Auftritts finden sich nämlich grundsätzliche Auseinandersetzungen mit dem Thema Anthroposophie und Rudolf Steiner, mit neuen, ungewohnten Perspektiven und genau der kräftigen Portion inhaltlicher Substanz, die die Kritiker für sich zu beanspruchen vorgeben. Ein vielgliedriges, multiperspektivisches Buch tritt zutage, wenn man den Lärm der Schützengefechte beiseite schiebt und sich darauf einlässt. Hier meine
Rezension als PDF- Download.