Wolfgang Garvelmann: Der esoterische Schulungsweg der Anthroposophie

„Leider hat sich herausgestellt, dass auch unsere Anthroposophische Gesellschaft als eine Schicksalsgemeinschaft von solchen Einflüssen nicht verschont wird. Sei es durch die Entstehung einer gruppenseelenhaften, elitär kühl ästhetisierenden Gemeinschaftsmentalität, sei es durch Katastrophen, die nach jahrzehntelangen Heilungsphasen immer wieder neue Wunden aufreissen und die Erfüllung der eigentlichen Aufgaben verhindern. Ich denke an die z.T. selbsterlebten Anfeindungen von Ita Wegman, einer der engsten Mitarbeiterinnen von Rudolf Steiner, an den Kampf gegen den Nachlassverein, der dem Goetheanum für Jahre die Bücher Rudolf Steiners entzog, und jetzt derzeit die völlig aufgebauschten Querelen um Judith von Halle, welcher Machtgier und spirituelle Verführung unterstellt werden bis zu einer direkten Verweigerung von klärenden Gesprächen mit ihr. All diese genannten Geschehnisse wären zweifellos zu heilen gewesen durch eine tolerante Gesprächsbereitschaft und durch die Ehrlichkeit der Herzen, die in sich selbst den eigenen Neid und die eigene Eifersucht erkannt hätten – stattdessen aber die ideologischen Notwendigkeiten einer Wahrheitsverteidigung vorschoben – möglicherweise sogar durch eine „naive“, weil unerkannte und unkontrollierte, Inspiration durch geistfeindliche Mächte…“

Zum ganzen Aufsatz von Wolfgang Garvelmann..
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