Die tollenden Alten
08.Apr.2010 21:43 Uhr Abgelegt in:Anthroposophie
„Allmählich kann man ja im Alter den physischen Körper nicht mehr gebrauchen; schon aus dem Grunde nicht, weil sich ungeheuer viel Kalk einlagert, namentlich in die Adern. Aber in demselben Maße, in dem, sagen wir zum Beispiel bis zum 40. Jahre vom Kopf herunter die Entwickelung in den ganzen Körper hineingeht, in demselben Maße geht es wiederum zurück.
Kommt man von den vierziger in die fünfziger Jahre hinauf, so muss man wiederum die Brust mehr gebrauchen, und im Alter muss man wieder mehr den Kopf gebrauchen. Aber jetzt müsste man im Alter wiederum den feineren Kopf, den Ätherkopf gebrauchen. Aber das lernen die Leute in der lateinischen Erziehung nicht. Und gerade diejenigen, die in den letzten Jahrzehnten materialistische lateinische Erziehung genossen haben, die sind am meisten diesem Altersblödsinn ausgesetzt gewesen. Man muss im Alter wiederum auf die Kindheitsstufe zurück. Es gibt ja Leute, bei denen das sehr stark eintritt.
Der Geist bleibt aber ganz erhalten, der Körper wird nur immer schwächer und schwächer. Der Ausdruck: Im Alter wird man kindisch – der hat nämlich seine sehr gute Begründung. Man gelangt wirklich wiederum in die Kindheit zurück. Aber das ist, sobald man Geistesleben in sich hat, kein Unglück, sondern es ist eigentlich ein Glück; denn wenn man noch Kind ist, da kann man nämlich den Atherleib noch benützen. Man benützt denselben Ätherleib, den man als Kind zum Toben benützt hat, dann im Alter zu etwas Gescheiterem.“
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Rudolf Steiner, Gesamtausgabe 350, Seite151f
Kommt man von den vierziger in die fünfziger Jahre hinauf, so muss man wiederum die Brust mehr gebrauchen, und im Alter muss man wieder mehr den Kopf gebrauchen. Aber jetzt müsste man im Alter wiederum den feineren Kopf, den Ätherkopf gebrauchen. Aber das lernen die Leute in der lateinischen Erziehung nicht. Und gerade diejenigen, die in den letzten Jahrzehnten materialistische lateinische Erziehung genossen haben, die sind am meisten diesem Altersblödsinn ausgesetzt gewesen. Man muss im Alter wiederum auf die Kindheitsstufe zurück. Es gibt ja Leute, bei denen das sehr stark eintritt.
Der Geist bleibt aber ganz erhalten, der Körper wird nur immer schwächer und schwächer. Der Ausdruck: Im Alter wird man kindisch – der hat nämlich seine sehr gute Begründung. Man gelangt wirklich wiederum in die Kindheit zurück. Aber das ist, sobald man Geistesleben in sich hat, kein Unglück, sondern es ist eigentlich ein Glück; denn wenn man noch Kind ist, da kann man nämlich den Atherleib noch benützen. Man benützt denselben Ätherleib, den man als Kind zum Toben benützt hat, dann im Alter zu etwas Gescheiterem.“
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Rudolf Steiner, Gesamtausgabe 350, Seite151f
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