Unser Ich, das sich im Geistigen selbständig halten und tragen kann
01.Jun.2010 14:30 Uhr Abgelegt in:Anthroposophie
„In reinen Gedanken denken, ist Denken des esoterischen Schülers, wenn er z.B. über die Weltentstehung oder die Menschwerdung denkt. Dadurch wird vorbereitet, was durch Meditation und Konzentration erreicht wird: eine Lockerung der menschlichen Wesensglieder.
Wird eines dieser Glieder in Verhältnis zu den anderen zu schnell gelockert, so treten grosse Disharmonien und Missverhältnisse hier auf der physischen Ebene auf. Die zu schnelle Lockerung des Ich z.B. bewirkt Nervosität. Erst soll daher das Ich im Astralleib, dann der Astralleib im Ätherleib gelockert werden, dann dieser im physischen Leibe.
Das ist durch das gewissenhafte Studium möglich, wodurch das Ich zuerst einen Halte- und Stützpunkt erlangt, ehe es sich im Astralleibe lockert.
Da die Logik des Denkens auf allen Ebenen die gleiche ist, so ist es notwendig, sich erst auf dem physischen Plan diese Logik anzueignen, um nicht in den höheren Welten in Verwirrung zu geraten. Doch soll man nicht nur Gedanken denken, die aus der Sinneswelt entnommen sind- auch nicht drauflos experimentieren- sondern abstrakte Gedanken, die rein geistige sind.
Dadurch finden wir unser Selbst, unser Ich, das sich im Geistigen selbständig halten und tragen kann. Das ist er erste Schritt, um uns rein im Geistigen zu finden.
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Aus: R. Steiner., Esoterische Stunde, 1.11.1907, Berlin
Quelle ist das neu eröffnete Uranos- Archiv mit auch unveröffentlichten Texten Rudolf Steiners
Wird eines dieser Glieder in Verhältnis zu den anderen zu schnell gelockert, so treten grosse Disharmonien und Missverhältnisse hier auf der physischen Ebene auf. Die zu schnelle Lockerung des Ich z.B. bewirkt Nervosität. Erst soll daher das Ich im Astralleib, dann der Astralleib im Ätherleib gelockert werden, dann dieser im physischen Leibe.
Das ist durch das gewissenhafte Studium möglich, wodurch das Ich zuerst einen Halte- und Stützpunkt erlangt, ehe es sich im Astralleibe lockert.
Da die Logik des Denkens auf allen Ebenen die gleiche ist, so ist es notwendig, sich erst auf dem physischen Plan diese Logik anzueignen, um nicht in den höheren Welten in Verwirrung zu geraten. Doch soll man nicht nur Gedanken denken, die aus der Sinneswelt entnommen sind- auch nicht drauflos experimentieren- sondern abstrakte Gedanken, die rein geistige sind.
Dadurch finden wir unser Selbst, unser Ich, das sich im Geistigen selbständig halten und tragen kann. Das ist er erste Schritt, um uns rein im Geistigen zu finden.
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Aus: R. Steiner., Esoterische Stunde, 1.11.1907, Berlin
Quelle ist das neu eröffnete Uranos- Archiv mit auch unveröffentlichten Texten Rudolf Steiners
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