Fotografie & Grafik

Theosophenball - Grafiken & Slideshow

Seltsame Fotos und Grafiken in einer Slideshow- „Theosophenball“. Diese kleine und weitgehend sinnfreie Ausstellung soll jeden Monat wechseln. Wir beginnen mit Bildern aus den Jahren, die in der einen oder anderen Form hier im Blog verwendet worden sind. Sie sind natürlich von mir selbst erstellt worden. Wenn das Experiment klappen sollte, sind auch Verbindungen online zu Flickr oder Picasa möglich. Dann wird es auch echte Foto- Ausstellungen geben können.
geistforscher
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Sich selber hingegeben

„Der Sommer hat an mich
Sich selber hingegeben.“

(R. Steiner, Seelenkalender, Dreiundzwanzigste Woche)

herbst
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Michael Eggert: Flexified Lady No 2

flexlady2
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Kiss and say Goodbye

kiss_and_say
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Meteoriten

Hier eine Reihe von Grafiken, die sich mit der Bearbeitung eines tatsächlichen Meteoriten beschäftigen- im typischen Apple- Design, zumindest was die digitalen Rahmen betrifft. Wer es größer sehen will, sollte klicken.
Ein Textzitat von Steiner zu diesem Thema findet sich auf dem egoistenblog, zusätzlich zu den manchmal kenntnisreichen Kommentaren.

Bildschirmfoto 2011-07-07 um 00.29.35
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Nach dem Sommerregen

sommerregen
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Alt werden

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„Die Seele verändert sich nicht. Sie steigt nie von ihrer einmal errungenen Stufe herunter, aber ihr Instrument ist (im Alter) schwach geworden. Es geht ihr so wie einem großen Klavierspieler, der auf einem schlechten Instrument nicht mehr so spielen kann wie früher.“
R. Steiner, GA 97, Seite 316

„Indem die Menschen älter werden, werden sie nicht schwach oder gar schwachsinnig, sondern sie werden geistig-seelischer.
Nur ist dann der Leib abgenutzt, und man kann nicht das Geistig-Seelische, das man ausgebildet hat, durch den Leib zur Offenbarung bringen.“
R. Steiner, GA 181, Seite 185
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Dr. Steiners Geheimnis

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Noch mehr Märzbechertage

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Noch ein Bild aus der Serie, groß.
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Düsseldorf, Hetjens- Museum

hetjens
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November Nebel

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Wenn schon nirgend wo hin, dann mit Hund

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Galerie der verlorenen Träume



Vollbild
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Hinter dem Haus


Hinter dem Haus ist es um Mitternacht noch 28,5 Grad heiss. Hier am Niederrhein, mit seinen zahllosen Wasserströmen im sandigen (das ist ein Erbstück der letzten Eiszeit) Boden, steigt die Luftfeuchtigkeit selbst nachts in Dimensionen des Regenwald. Das ununterbrochene Gegirre zeugt davon, dass auch die Grillen die Gunst der Stunde nutzen. Sie schieben sich mühelos vom Mittelmeer bis hierher, in Richtung Nordsee.
Aber dennoch: Die Turmfalken über den Köpfen der wenigen Spaziergänger am Nachmittag schrillen ihre schneidenden Laute. Die Jungen landen bei ihren ersten Flugversuchen vorsichtshalber auf dem breiten Bauerndach. Die Felder stehen gelb, der Mais schwächelt. Die Bauern werden auf ihre Wasserrechnung schauen und sorgenvoll rätseln, ob es dieses Jahr für sie finanziell reicht.
Das Leben nimmt eine kurze Auszeit- soweit es eben möglich ist. Wenn man sich bewegt, ist man nass. Man versteht, dass die Einrichtung einer Siesta durchaus Sinn machen kann.

Das Foto ist übrigens mit meiner neuen Olympus Pen geschossen.
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Dycker Feld- Flickr Fotoausstellung


Bei Flickr richten viele Fotografen kleine virtuelle Ausstellungen aus- diese hier ist von JP Kaspari und behandelt das Dycker Feld um Schloss Dyck im Rhein-Kreis Neuss. Zu meinem Erstaunen ist das konventionellste von mir. Ähem.
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Sommer in Dyck



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Rudolf Steiner No 8 Mosaik



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Smokers

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Was sie ihm unbedingt noch hinterherrufen wollte

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Raketenstation

Tadao Andos Glas- und Betonbauten stehen auch auf der Raketenstation in Neuss in Form des Museums der Langen- Foundation in der Landschaft, als seien sie hier gestrandet. Zumindest auf den ersten Blick. Aber man weiss die Ein- und Ausblicke vor allem durch endlose Betontreppen, Ab- und Aufgänge allmählich zu schätzen. Das Sich- Hineinducken in den Boden erinnert auch ein wenig an eine Abschussrampe. Inmitten der geschliffenen, aber dennoch archaischen Betonplatten kommt die Kunst, die dort präsentiert, zu sich. Das gilt für die Buddha- Sammlungen ebenso wie für die Ausstellungen moderner Kunst- in den letzten Wochen der Chinese Xiaobai Su (bis 24.05). Dieser Künstler, der lange in Düsseldorf und Umgebung gelebt hat und vor einigen Jahren wieder nach Shanghai zurückgekehrt ist, gestaltet mit dem traditionellen chinesischen Lack grosse, sehr materielle Bilder. Das buchstäblich aus vielen Zentimeter dicken Leinwand- und Lackschichten gestaltete Materielle dieser Bilder wird durch die schlichte Farbigkeit transzendiert. Andersherum erhält der wunderbar tiefe Schein des Lacks durch das Materielle ein „Gewicht“, ist nicht mehr nur Oberfläche. Es ist, als ob Xiaobai Su als Mittler zwischen Kulturen ein Gleichgewicht findet.



Fotolink
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Apropos Düsseldorf


In dem Panorama - Bild von der Situation in der Düsseldorfer Innenstadt (zwischen Karlplatz und Kö) zeigt sich die ganze Dramatik des U- Bahn- Baus in den rheinischen Metropolen. Es sieht zur Zeit in Köln und Düsseldorf aus wie nach einem Krieg. Das Bild ist ganz aktuell und durchaus typisch. Man kann den Rundblick bei flickr in voller Grösse „geniessen“. Bitte scrollen!
Das Foto ist übrigens mit dem iPhone erstellt. Ein App namens Pano setzt die Einzelbilder problemlos zusammen. Der Hersteller nennt sich passend „debaclesoftware“.
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Der gute Vater

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Wie ein Tier, das sich schüttelt



Karl glaubte an den Gott der Wahrheit. Er wusste, diesem Gott konnte man sich nur annähern, wenn man in sich im Haus der Wahrheit stehen konnte- für eine diskrete Weile, in einer klaren, kühlen Versenkung.

Versenkungen dürfen nicht schnulzig sein, nicht glatt, glamourös oder schmierig. Karl wusste, diesem Gott konnte man sich nur annähern, indem man ihn in sich fand, aber ohne Firlefanz und putzige Selbstgefühle: die seelischen Arabesken eben, die die klare Sicht eines Jeden mit fadenscheinigen Vorhängen bedecken. Die Kreise, in denen man sich dreht- ein planetarisches System für sich, eine mit seltsamen Hieroglyphen über und über beschriebene Glaskugel, die nur sich selbst und die eigene Vergangenheit bespiegelt. Es ist eine Welt, in die man wieder und wieder zurück fällt, selbst wenn man einen Augenblick der klaren Sicht ergattern konnte - eine Verzauberung wie von Circe.

Karl stand an einem stürmischen Aprilsonntag im Sand und schaute auf die bewegte Nordsee. Die bulligen Wolken schoben sich mit gewaltigen schwarzen Bäuchen vom Meer kommend übers Land. Alle Seevögel hatten sich im Windschatten der Deiche in zahllosen schwarzen Punkten niedergelassen. Das Dünengras bewegte sich, als schüttele sich ein unabsehbares Tier in Wellen. Die Gischt der See lagerte auf Karls Gesicht einen dünnen Salzfilm ab. In diesem Augenblick, für einen Augenblick, glaubte das Meer an Karl.

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Flickr
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Gott schütze die sündigen Seefahrer



Flickr
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Als das Licht wieder in die Stadt kam

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Selbst in den USA wird Doktor Steiner intensiv gesucht

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Spiegel des Ich

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In der Warteschleife


Übrigens: Während dieser Herr noch unter der Glasglocke auf Befreiung hofft, würden wir uns freuen, wenn jemand etwas Geld übrig hätte. Eine ältere Anthroposophin aus Köln (eine Freundin) kann ihre Medikamente nicht mehr bezahlen. Näheres per Email, wenn gewünscht.
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Schneespaziergang


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Dämonen mit Kassenbrille


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The girl with shining eyes


Fotolink hier
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Wohin geht der Blick?


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Porträt



"Einen Menschen seinem Ich nach unmittelbar, wie er in der Wirklichkeit drinnensteht, schildern, porträtieren, gibt keine Kunst. Der Künstler muß mit dem Ich einen Prozeß machen, wodurch er dieses Ich aus der Spezialisierung heraushebt, in der es heute im Erdenprozesse lebt, er muß ihm eine allgemeinste Bedeutung verleihen, etwas Typisches geben. Das tut der Künstler ganz von selber. Die Veränderungen, die da der Künstler vornimmt mit dem, was da ist, die sind ein gewisses Zurückführen zur Verlebendigung der Sinne."

(Rudolf Steiner, GA 170, Seite 150)
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Goethes Farbkreis


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"Das Licht ist überall, wo es hell ist, aber wir sehen nicht das Licht. Es muß das Licht überall fixiert sein an etwas, wenn wir es sehen sollen, es muß zurückgeworfen werden. Aber wir können nicht sagen, daß es irgendwo haftet. – Das Licht ist etwas durch und durch Fluktuierendes.

Aber wir selbst, wenn wir des Morgens aufwachen und vom Lichte durchstrahlt werden, dann fühlen wir uns in unserem eigentlichen Wesen, wir fühlen eine innige Verwandtschaft des Lichtes mit unserem eigentlichen Wesen. Es hängt unser Ich, das heißt unser Geistiges, mit diesem Durchleuchtetsein zusammen, es muß sich aber seelisch erleben. Weiß oder Licht stellt dar das seelische Bild des Geistes. (Rudolf Steiner, GA 291, Seite 34)
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End of season


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Kastanien



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Zeit der Traube



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Among the beasts



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Sommersee



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Druckerpresse


„Durch die Bücher hat das Wissen von den sinnlichen Dingen Verbreitung gefunden und dadurch ist es populär geworden, daher entstand auch der Zwiespalt zwischen Wissen und Glauben“, meinte Rudolf Steiner (GA 95, Seite 11). Inzwischen ist die Informationsgesellschaft weiter voran geschritten. Auf einem iPhone etwa ist durch ein Wikipedia- Suchprogramm das lexikalische Wissen der Weit jederzeit und überall verfügbar (außer im Funkloch). Aber gleichzeitig ist durch die Macht der animierten Bilder die Orientierung an „den sinnlichen Dingen“ schon in einem Zustand des Verfalls: Die Virtualisierung schreitet voran, nicht nur in Computerspielen und Hollywood- Megabustern. Wir haben uns an grelle Effekte jenseits der Rahmenbedingungen der Physik längst gewöhnt. Wenn die Buchdruckerkunst nach Steiners Ansicht so sehr in die sinnlichen Auffassungsgewohnheiten geführt hat, führt die Virtualisierung dann auch wieder dort hinaus? Aber wohin? In die Fantastik?

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Johanni- Flamme


„Schauen wir dagegen die Blüte an. Wir können eigentlich nicht anders, wenn wir ihr gegenüberstehen mit dem Auge des Geistes, als sie zu empfinden wie unsere eigene Seele, wenn diese die zartesten Wünsche hegt. Sehen Sie nur einmal so eine richtige Frühlingsblüte an; sie ist ja im Grunde genommen ein Wunschhauch; sie ist die Verkörperung einer Sehnsucht. Und es gießt sich eigentlich, wenn wir dazu zarten Seelensinn genug haben, über die Blütenwelt, die uns umgibt, etwas Wunderbares aus.
(...) Die geistige Wunschnatur, ich möchte sagen, die in Frömmigkeit getauchte Wunschnatur sprießt und sprosst aus jeder Frühlingsblüte.
Wenn dann die späteren Blüten kommen- nehmen wir gleich das Extrem, nehmen wir die Herbstzeitlose-, ja, kann man denn mit Seelensinn die Herbstzeitlose anschauen, ohne ein leises Schamgefühl zu haben? Mahnt sie uns denn nicht daran, dass unsere Wünsche unrein werden können, dass unsere Wünsche durchzogen werden können von den mannigfaltigsten Unlauterkeiten?“

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Rudolf Steiner, „Der Mensch als Zusammenklang...“, GA 230, Seite 185

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Black Flower Darling No 10


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Anthroposoph sein

Eine pathetische Verortung.




Ein Anthroposoph- bei dem hängt etwas über, dringt über ihn/ sie hinaus. Er kann nicht ganz aufgehen in dem, was der Alltag von ihm verlangt- es ist immer noch etwas, was damit nicht ganz im Einklang steht, was darüber hinaus drängt. Das kann sich ins Skurrile, Eigenwillige, Künstlerische ausleben, vielleicht auch früh in eine bewusste Suchbewegung. Vielleicht gibt es signifikante Erlebnisse, die eigentlich auch als solche sofort erkannt werden. Wenn man etwas Steiner gelesen hat, versteht man das. Das ist vielleicht ein Unterschied zu anderen Menschen- die haben solche Erlebnisse auch, vergessen sie aber oder übersehen sie oder missdeuten sie. Meist werden sie gar nicht erkannt. 

Mit dem Älterwerden ergibt sich eine gewisse Diskrepanz zu sich selbst. Man wird sich selbst zum Wahrnehmungsobjekt und fasst allerlei seelische Konfigurationen scharf ins Auge. Ein Anthroposoph wächst aus sich hinaus- es gibt eine Zeugenschaft auch gegenüber sich selbst. Das muss man realisieren. Man kann sich heute als rein geistiges Wesen erleben. Das ist eben der Zeuge. Er ist nur sich selbst nicht bewusst, sondern ist gebannt vom Blick auf das Feste, Gewordene, Vergangene. Es gilt, dieses Selbsterlebnis zu festigen. Leider verstellen sich die Zugänge für den Adepten immer wieder aufs Neue. Man macht Anläufe über Anläufe, hängt aber auch fest wie an einem Gummiband. Dann bemerkt man, so geht es nicht, man muss es anders versuchen. Seinen Stil finden, seine Augenblicke. Das ist schwierig und frustrierend. Ich denke, Viele bleiben an dieser Stelle hängen. Man darf jetzt auch nicht mehr zu stark an Steiner hängen. Er hat seinen eigenen Sprachduktus, das weckt bestimmte Vorstellungen beim Adepten, die können aber den Blick verstellen.  

Es gibt einen Augenblick, an dem das Üben als solches nicht mehr existiert, sondern zum existentiellen Bedürfnis wird. Es ist dann aber kein Üben mehr und bedarf keiner spezifischen Umgebung oder Form. Der Alltag wird die Übung. Es beginnt eine gewisse Kontinuität in einem erweiterten Körpergefühl. Manche seelischen Eigenschaften wie Aufbrausen, Wütendwerden, In-bestimmten-Situationen-aus-dem-Gleichgewicht-geraten, Sich- Bemitleiden verlieren ihren zwingenden Charakter. Sie sind weiter da, aber man folgt ihnen nicht mehr blind. Das ist der Augenblick, wo eine gewisse Beruhigung der See stattfindet. Der Zeuge wird nicht mehr auf dem Boot von jedem Wind getrieben. Jetzt dringen tiefere Rhythmen aus dem Inneren des Leibes herauf. 

Nun ist es möglich - da das Wogende, Blick-Verstellende abgeklungen ist - ohne störende Wolken einen ersten Blick auf die Sterne zu erhaschen. Es hat etwas von einer Neugeburt. Man kann es jetzt auch sagen: Ja, ich bin Anthroposoph.

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Stille


Der Buddha ist aus der Sammlung auf der Insel Hombroich/ Neuss.
Link zu meinem Foto
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Noch mehr digitale Desktops

Noch mehr synthetische Mantren und digitale Desktops gibt es in einer Diashow bei den Egoisten zu sehen. Die Basis solcher grafischen Experimente ist stets ein normales Foto- etwa eine Naturaufnahme, manchmal auch eine Fotografie eines Knochens oder Schädels. Diese Aufnahmen werden mit Hilfe von Programmen wie ArtMatic digital verfremdet. Es werden so genannte Fraktale für diese Verfremdung benutzt. Bei den vorliegenden Beispielen handelt es sich um streng symmetrische, runde Formen. In manchen Fällen sind die Verfremdungseffekte mehrfach verwendet worden, zusätzlich zu Farbveränderungen. Der Hersteller nennt ArtMatic übrigens einen grafischen „Synthesizer“- eine treffende Bezeichnung.
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Synthetische Mantren


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Am Ende eines Frühlingstages


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Schnecke


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Schwarzer Frühling


Ein Krokus im Makromodus. 60mm. In Aperture/Mac in Schwarz-Weiss konvertiert. Download
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Er nahm sofort Kontakt auf zur Geistigen Welt..

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An der Zeitmauer


Download des Fotos (im Garten von Schloss Dyck, Kreis Neuss)

Als Neunjähriger ging ich im Traum auf der Zeitmauer spazieren und hatte grosse Angst, dass ich beim Balancieren im Dunkeln in ein Loch in der Mauer fallen könnte. Ich war sicher, ich würde in einen schwarzen Sack stürzen, den ein Jemand für mich bereit hielt. Das war wohl die Angst vor dem Sich-Verfestigen, Erwachsenwerden, Sich-in-die-Dunkelheit-des-Leibseins-Begeben, wie sie Neunjährige nun einmal haben können. Die Alpträume hielten eine Zeitlang an und verwandelten sich allmählich in eine Faszination gegenüber dem eigenen Spiegelbild. Nachdem die Alptraumphase vorüber war, ging die Angst in eine eigentümliche Mischung über zwischen der Faszination, ein körperliches Ich zu sein- und gleichzeitiger Scham davor. Am Ende verging auch der Rest von Abscheu vor meinem So-Sein. Das Abenteuer der Entfaltung dieser Biografie, das Bejahen, das Ausleben konnte beginnen.

Es gibt aber viele dieser Zeitmauern. Vor einer anderen steht man vielleicht in der Lebensmitte. An einem bestimmten, kaum fest zu machenden Punkt beginnt die Zeit schneller zu verlaufen. Vielleicht liegt das daran, dass die Tages-, Wochen-, Monatsrhythmen gefügter werden. Sie sind abhängig von Arbeit, Freizeit, Kindererziehung, wachsenden Gewohnheiten, sich verfestigenden Interessen und Unternehmungen. Aber es liegt wohl auch in einem Nachlassen der Intensität des Empfindens- das Wundern geht verloren. Und es liegt an einem Schwinden der Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses. Ab 35 (sagen wir mal) schnurren die Wochen, Monate und Jahre in sich zusammen, als würde ein Band sie zusammen fassen. Die Fülle von Details geht verloren. Es ist, als würde die Zeit immer weniger enthalten oder als würde es immer mehr Mühe kosten, diese Details tatsächlich lebendig zu halten. Im mittleren Alter wundert man sich, wie schnell der Frühling wieder da ist. War das nicht gerade erst? Die Endlichkeit rückt deutlich näher, indem die Zeit zusammen schnurrt. Die Zeitmauer beginnt vor der eigenen Zukunft in die Höhe zu wachsen. Bei sehr alten Menschen beobachtet man, dass sie vor ihr stehen geblieben sind und nur noch in Phasen ihres Lebens zurück blicken, ja in diesen umfassend zu leben beginnen. Möglich, dass sie sich regressiv einrichten in einer Phase ihres Kleinkindseins.

Diese Dinge verlaufen mit einer gewissen Zwangsläufigkeit. Es ist - jedenfalls für mich- eine grosse Hilfe, vielleicht auch ein Trost, aus diesen Gebundenheiten zu gewissen Gelegenheiten auszusteigen. Die Methoden, die der Einzelne zu seiner Tröstung wählt, mögen unterschiedlich sein. Für mich zählt dazu auch die Pflege eines meditativen Lebens. Denn einer der Aspekte der dabei gemachten Erfahrungen ist ja eben das Überwinden der Zeitmauer, das Erleben einer nicht- räumlichen, nicht- zeitlichen individuellen Existenz. Es ist, als ob man von einem Felsen am Meer ins Wasser steigt und mit dem ersten Schwimmzug im Wasser das Erlebnis der eigenen Schwere überwindet, Teil des Wassers wird. In der Versenkung verliert man die Rückmeldung der körperlichen Präsenz im Gehirn- man existiert nicht mehr im Widerstand, sondern ganz aus einem sanften Willen heraus. Es ist keine Ekstase, kein Selbstverlust damit verbunden. Aber es ist ein Zustand ohne Raum und Zeit, und daher bleiben nur die Eckdaten davon im Gedächtnis. Der Trost besteht in der Erkenntnis, dass die Zeitmauern und die Ängste davor so illusionär sind wie die Alpträume, die ich als Neunjähriger hatte.

Rudolf Steiner sprach in diesem Zusammenhang von der Notwendigkeit, sich einen „inneren Zeitbegriff“ (Gesamtausgabe 145, Seite 85) anzueignen, der dann tatsächlich darin bestünde, die Lebenskräfte (das „Ätherische“) zu erfahren. Die Lebenskräfte haben eine individuelle Komponente, die durch die Zeitmauern abgesteckt ist, weisen aber auch darüber hinaus- nicht zuletzt in das, was wir „Natur“ zu nennen gewohnt sind. Es ist lediglich die menschliche Perspektive, die das Erleben der Zeit auf Leiblichkeit und ihre Begrenztheit und auf das Räumliche bezieht und daran festmacht: „Die besondere Schwierigkeit über die Dinge der Geisteswissenschaft zu sprechen, liegt darin, daß wir uns, sobald wir den Blick hinaufwenden in die geistigen Welten, wirklich die ganze Anschauung abgewöhnen müssen, die wir hier entwickeln für das Raumesdasein; daß wir uns ganz abgewöhnen müssen die Raumesanschauung und wissen müssen, daß es Raum da nicht gibt, daß alles in der Zeit verläuft (...)“ (Gesamtausgabe 161, Seite 259).

Jenseits der Zeitmauern beginnt das Erleben des Lebendigen, das sich in Formen fügt, aber sie auch wieder auflöst. Man wird ein Teil dieser Kräfte, die nicht zuletzt auch die eigenen Begrenztheiten schaffen, sie aber auch wieder entziehen. Die scheinbar finale Zeitmauer, der Tod, verliert einen Teil ihres Schreckens.
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Dyck


Man sollte wirklich mehr bei schlechtem Wetter fotografieren, möglichst am späten Nachmittag und natürlich in High-Dynamic-Range- Technik.
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Stigmatisation vers. Goetheanum


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Ich bin eher der romantische Typ

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Julias Abschied


Mal etwas ganz anderes. Google hat sein schönes, kostenloses Bildverwaltungsprogramm Picasa nun nochmals aufgehübscht- sowohl für Mac wie für Wiindows. Eine besonders gelungene Funktion finde ich die im Bild gezeigte fast automatische Erstellung von Collagen aus vorgegebenen eigenen Fotos. Das geht schnell und gerät sehr ansehnlich. Vor allem geht es gut, wenn ganz ähnliche oder auch gleiche Motive eingearbeitet werden, wie in der Collage oben geschehen. Es wird sogleich eine Geschichte daraus, die die Fantasie anregt. Die Studentin Julia ist in eine Menge Fotos aus einem Parkhaus eingemischt, zieht nebenbei wirklich bald weg- und schon gerät die Collage zu einer Visualisierung ihres Abschieds.
Hier der Fotolink für die, die sich das näher ansehen wollen. Aber vor allem soll dies eine Anregung für eigene Kreationen sein. Zeigt uns was davon!
Von mir heute noch der gehypte Düsseldorfer Hafen und eine sehr niedliche, aber brillante bayrische Polaroidfilm-Romantik.
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Eine Reise durch Flickr



Heute bekam ich eine Anfrage, ob ich mich von einer Malerin für eine Ausstellung porträtieren lassen würde. Wer soll sonst zur Zeit noch gemalt werden? Na, lokale Bürgermeister, der Polizeichef und vielleicht auch ein Filialleiter von Rossmann. Man muss ja nicht jede Einladung annehmen, finde ich. Außerdem ist die Malerin für ihren ungesunden Realismus bekannt. Nö, muss wirklich nicht sein. Aber dafür etwas Schönes: Ich habe mal eine Diashow von Flickr-Bildern angefertigt, die ich über die Jahre schon mal gemocht habe. Die Bilder sind natürlich nicht von mir. Es sind einfach Favoriten- schöne, grässliche, gemalte, fotografierte, Collagen und Hightech- Makro- Bilder- es ist alles dabei. Das einzig Gemeinsame ist mein subjektiver Eindruck.
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Bäume im Schnee


Im Schnee auf der Kunstinsel Hombroich/ Neuss. Download des Fotos.
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Red Wood


Die alte Kastanienallee bei Schloss Dyck im Neusser Hinterland- heute nachmittag. Fotografisch getrickst (HDR- Technik), aber natürlich auch farblich verfremdet. Hier der Download- Link.
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Die Entfaltung


Makro 60mm, HDR. Download
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House of Pain


Insel Hombroich, Neuss, am heutigen späten Nachmittag. Download hier
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Faunin der Nacht


Link
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Der Konsumengel ist wieder da


Download dieses adventlichen Desktop- Hintergrundes hier.
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Verholzt


Ein Ätherleib, welcher wenig stark verknüpft ist mit dem physischen Leib, kann immer mehr neue Begriffe aufnehmen, weil er elastisch ist. Ein Ätherleib der fest mit dem physischen Leib verbunden ist, lernt eine gewisse Summe von Begriffen, dann hat der physische Leib eine bestimmte Form erhalten, die zwingt er dem Ätherleib auf. Und so kommt es, daß viele Persönlichkeiten in unseren gebildeten und gelehrten Kreisen heute das, was sie eingeprägt haben dem Gehirn, in späteren Lebensaltern nicht mehr ändern können und steif und unelastisch sind mit Bezug auf ihre Begriffe. Der physische Leib des Menschen beginnt nach und nach zu verholzen, weil die Kräfte des Ätherleibes und Astralleibes verarmen. Ein Gehirn, welches also verholzt, kann nur wenig Begriffe aufnehmen, weil es bei seinen Begriffen bleiben will. Wir müssen uns unseren Astralleib und Ätherleib beleben durch Aufnahme von spirituellen Begriffen und Ideen.
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Quelle: Rudolf Steiner, GA 12, Seite.60f
Foto: Michael Eggert. Link
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Wolken & Cherubime

Im Blog eines Künstlers las ich über die Frage, wie man wohl am besten Wolken male. Die Frage ist so alt wie die, die von Leuten wie William Blake oder William Turner zu diesem Thema angestrengt wurden. Das Ungreifbare zeichnerisch fassbar zu machen, ist nun einmal eine menschliche Leidenschaft. Ich habe zu dem Thema heute ein eher beschauliches Foto vom Rheinufer in Düsseldorf zu bieten:


Link

Und was hat Dr. Steiner zu dem Thema zu sagen? Dies hier: „Wir richten den Blick aufwärts und sehen, wie in dem Luftförmigen, in dem ja allerdings die Geister der Bewegung, die Dynamis walten, wie da am Werke sind die Cherubime, damit das Wässerige, das aus dem Bereiche der Geister der Weisheit, der Kyriotetes aufsteigt, sich zu Wolken ballen kann.“ Da wären wir jetzt nicht direkt darauf gekommen. Für Agnostiker und Positivisten gibt es allerdings auch garantiert geistlose Hinweise zum Gestalten von Wolken.

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Quelle:
Steiner, GA 122 Seite 120
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Entblättert


Link

„Auf diese Weise bekommen Sie dasjenige, was wirkliches Seelenleben der Erde ist, sich spiegelnd in den Pflanzen. Farne, Moose, Pilze entfalten unter der Erde alles das, was ihnen fehlt, nur bleibt es Äthersubstanz, wird nicht physische Substanz. Wenn diese Ätherpflanze über die Erdoberfläche herauskommt, dann verwandelt sie das, was da herausdringt, durch die Wirkung der äußeren Kräfte in diese Rudimente von Blättern, was die Pilze, Moose, Farne sind. Drunten unter einer Moosfläche, oder einer von Pilzen bewachsenen Fläche, ist etwas wie ein Riesenbaum, und wenn die Erde das da unten nicht aufzehren kann, nicht bei sich behalten kann, dann drängt es sich nach außen. Der Baum ist ein Stückchen der Erde selbst, Stamm und Äste.
Da wird nur das, was bei den Pilzen und Farnen noch da drunten ist, herausgehoben.“

Rudolf Steiner, GA 295, Seite 117

Link dazu: Ausgestorbene Riesenpilze
Andere Quelle
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Schwan


Link

„Wer nicht mehr auf sein eigenes egoistisches Ich hofft, sondern aus den Wesen ihre Eigenart sprechen hört und vernimmt, von dem sagen wir, daß er auf der dritten Stufe des Erkenntnispfades angelangt ist. Wir nennen ihn in der Geheimlehre einen Schwan, und das ist ein Ausdruck, der in der ganzen Welt üblich ist, wo es geistige Forschung gibt.“

Rudolf Steiner, GA 54, Seite 442
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Die Farben des Herbstes


Download bei Flickr
Download der Sepia- Version (ohne Farben)

Rudolf Steiner zum Leben mit und ohne die Naturumgebung: „Derjenige Mensch, der durch das Wohnen in einer großen Stadt in einer gewissen Beziehung abgeschnitten von dem unmittelbaren Verhältnis zur Pflanzenwelt, wird dem Tieferblickenden immer einen gewissen Mangel seiner Seele zeigen, und es ist im Grunde genommen durchaus richtig, daß die Seele Schaden nimmt, wenn sie verliert die unmittelbare Freude, die unmittelbare Lust, den Zusammenhalt mit der Pflanzenwelt, mit demjenigen, was die vegetative Natur draußen ist.“

Gesamtausgabe 119, Seite 255f
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Herbstastern & Meditation


Folgt man im Blick den frisch aufgeblühten Astern, beobachtet man, wie sich ihre Blätter in der Entwicklung zur Blüte hin verjüngen. Schmal und wenig ausladend sind sie ja an jeder Stelle der Pflanze, aber nach oben hin nimmt die Grazilität zu - von einer Drehbewegung um den Stängel herum zur nächsten. Es ist, als würde ihre Ausbreitung in den Raum gebremst, je näher sie dem Blütenboden kommen. Am Grund der Blüte sind sie an einem Nullpunkt der Ausdehnung angekommen. Genau an diesem Punkt des Nichts kann die Blüte entspringen, die wie eine Zusammenfassung der ganzen Pflanze ist, aber auf anderer Ebene. Das Nacheinander der Entfaltung ist in der Blüte wie in einer einzigen Erscheinung zusammen gefasst, aber in Farbe und Struktur überhöht.

Auch in der meditativen Arbeit gibt es Zäsuren, Sprünge und Metamorphosen. Georg Kühlewind schreibt in „Der sanfte Wille“ über die Stille (S.87):

„Die innere Stille kann aber auch noch über das vollkommene Schweigen hinauswachsen, in die „negative“ Stille, die stiller als Tonstärke Null ist, eine empfangende kelchartige Stille: je tiefer sie ist, umso höhere Inspiration kann vernommen werden. Die Stille, auf welcher Stufe auch immer, braucht in der Zeit nicht lange zu dauern, denn das Zeitlose, das in diese Stille hineinleuchtet, kann in einem Bruchteil der Sekunde unendlich vieles enthüllen. Der Mensch kann das dann jahrelang verarbeiten.“ (...)

So wie die Stille zu einem Kelch werden kann, findet die Pflanze in ihrem vegetativen Wachstum zur Stille, bevor sie ihren Kelch ausbreitet. Die meditative Erfahrung ist die Blütenbildung, die aus der Stille erfolgt.
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Unser Ackermann


Quelle des Originalzitates
Bildquelle
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Transformation Personalisation Transmutation

In der Individuationsfabrik kommt man in eigenartige Situationen. Mag sein, dass man in der Auseinandersetzung zwischen Transmutation, Personalisation, Transformation und Individuation gelegentlich den Überblick verliert, vor allem, wenn auch noch die anthroposophischen Arbeitsanleitungen fruchten. Nicht nur Planeten, auch Individuen durchlaufen manches Pralaya. Einige davon werden in der Bilderreihe („Online-Picture-Flow“) ohne Hemmungen gezeigt. Viele Grüsse an den Doppelgänger.
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etheric


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Dazu bitte hören: „Le pas du chat noir“ von Anouar Brahem
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Yellow Sky


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Erinnerungen an eine Zeit an der See


Ich habe drei Jahre meine freien Wochenenden - wenn es irgend ging- dort verbracht. Gesprochen fast nie, aber immerhin etwas gearbeitet. Aber am liebsten auf Sonnenuntergänge gewartet, auf die kreisenden Möwen über meinem Kopf, auf die Unwahrscheinlichkeit dieser Luft, auf die immer neue Erkenntnis, dass Leben hier nur geliehen sein kann. Zu dieser Erkenntnis reicht es durchaus, spät abends an die stürmische See zu gehen, ihr Malmen, Türmen und Wehen zu erleben, ihre Gestaltungs- und Zerstörungskraft. Wie man auf dem Foto sieht, ist diese elementare Kraft auch durchaus nicht nur auf das Wasser beschränkt.
Link für oberes Bild zum Download
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Kampf des Waldes


Vergrösserung..
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Baumallee bei Schloss Dyck


Wer hier eine historische Aufnahme sieht, liegt falsch. Mit geeigneter Software ist es heute kein Problem, aktuellen Aufnahmen das Look-and-Feel vergangener fotografischer Epochen zu geben. So, wie uns heute alte Filme oft befremden, weil sich darin ein ganz anderes, stark verlangsamtes erzählerisches Tempo zeigt, während wir heute an rasante Schnitte und heftige Kameraschwenks gewöhnt sind, so seltsam muten diese Fotos an, die sehr viel weniger kontrastreich sind. So drückt sich gesellschaftlicher Bewusstseinswandel auch in den Medien aus. Wer es genauer wissen will, vergrössere hier.
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Mein persönliches Bildmantram


..sieht so aus. Die HDR- Aufnahme einer Blute, entfärbt und auf die reine Dynamik reduziert. Die Kraftentfaltung sieht man noch besser auf dem Gross-Foto.
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Abendwiese

auf der Insel Hombroich bei Neuss



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Kopf verloren..


..aber schnell wieder gefunden auf der Insel Hombroich. Den Kopf hier hat wahrscheinlich Anatol bearbeitet. Aber finden sich überall die erstaunlichsten Dinge, zum Beispiel Orte der Andacht und der Finsternis. Auf der Insel zu gehen ist wie eine innere Erfahrung. Kein Wunder, hier Ulla & Ute aus dem Düsseldorfer Zweig zu treffen..

Vergrösserung des Fotos hier
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Kirmes in Düsseldorf


Vergrösserung (3880x2592)
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Nach dem Gewitter


Vergrösserung hier (3891 x 2585)
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Korrektur

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Evil


Ja, hier hat sich das Blumige in den Hintergrund verzogen.. Wer`s mag, hier eine Vergrösserung.
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Die Farben des Sommers



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Licht & Fluss revisited

In der meditativen Praxis erlebt man, dass in gewissen Situationen Improvisation zum Lebens- und Denkprinzip wird. In diesem Bewusstseinszustand steht nichts still, und die Perspektiven werden unaufhörlich auf den Kopf gestellt. In diesem Sinne habe ich das untere Bild improvisierend durch den digitalen Wolf gedreht. Es entstehen überraschende Varianten des Motivs, teilweise durch Zufall, vor allem aber durch eine Suchbewegung, die bestimmten Strukturen folgt. Die Ergebnisse sind hier als Dia- Show verfügbar..
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licht & fluss


Print auf Aquarellpapier 60x40. Vergrösserung
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Weisser Mohn No 2


Vergrösserung
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Hyacinth Girl


Die amerikanische anthroposophische Online Zeitschrift Southern Cross Review bringt diesen Monat auch T.S. Elliots "Waste Land"- ein Gedicht aus dem Jahre 1922, das immer als ein besonders spirituelles verstanden worden ist. Uns hat es besonders das Bild des Hyacinthen- Mädchens angetan. Daher bringen wir hier eine eigene Collage (mit Grüssen an Tom nach LA) und einen kurzen Textausschnitt:

"'You gave me hyacinths first a year ago;
'They called me the hyacinth girl.'
—Yet when we came back, late, from the Hyacinth garden,
Your arms full, and your hair wet, I could not
Speak, and my eyes failed, I was neither
Living nor dead, and I knew nothing,
Looking into the heart of light, the silence."

(T.S. Elliot)
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Die letzte Christrose


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Frühlingsbote


Vergrösserung
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Weisser Mohn


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Let there be more light


Download Eine Variante von diesem Foto.
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Red Entrance


Tritt herein! Und hier die Vergrösserung (3500x2440) des Bildes, um es als Bildschirmhintergrund zu verwenden (nur private Nutzung). Für schnelle Ladezeiten dieses.
Auch dieses Makro- Foto ist mit hoher ASA- Zahl aufgenommen und daher recht körnig.
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Der Tag der Palme als Grafik


Hier die Vergrösserung..
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Shadow and light


Ich bin nett zu mir selbst gewesen und habe mir eine neue digitale Spiegelreflex - Canon 40d - geschenkt. Die ersten Ergebnisse sind nun dabei heraus gekommen. Wer das Innere der Calla vergrössert sehen möchte, kann hier schauen.
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Callaismus No 1


Vergrösserung und Informationen zur Pflanzenart bei Wikipedia
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Lilie


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I have been there with the black girl


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Schwarze Mitte No 1


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Gefallenes Blatt

Während im Hintergrund Händelarien von Simone Kermes (Sängerin) liefen, gefiel es einem Blatt zu fallen..

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Mohn & Gedächtnis


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Blüten-Makros-Slideshow


Unter dieser Adresse gibt es bei uns eine neue Slideshow mit den jeweils neuesten Fotos von mir. Man kann die Show durch Anklicken jederzeit stoppen und bekommt dann Informationen wie die im Bild gezeigten. Natürlich ist auch das Foto dabei, was letztes Karnevalswochenende die Vorstellungskraft unserer kommentierenden Damen geweckt hat. Wahrscheinlich muss ich nun eine neue Rubrik aufmachen bei Flickr: Pornografische Blütenfotos. Das wäre auch mal was.
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3 Farben



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Staub


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Geistesforscher mit Strickmuster

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Anthropotantenfabrik

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Kristall


Vergrösserung des Fotos
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Push up



"Es gibt kein besseres Mittel, die Erotik auf das richtige Maß zurückzuschrauben als eine gesunde Entwickelung des ästhetischen Sinnes für das Erhabene und Schöne in der Natur. Wenn Sie den ästhetischen Sinn ausbilden, dann tun Sie viel mehr, als mit den manchmal fast bis zum Blödsinn getriebenen sexuellen Unterweisungen."

Rudolf Steiner GA 302, Seite 77: Steiner bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Erziehung.

Foto vergrössert Die H&M- Werbung befindet sich in Düsseldorf am Rhein. Ganz nebenbei: Unterwäsche- Werbung hat sich inzwischen zur festen Größe in der vorweihnachtlichen Dekoration der Städte entwickelt.
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Samt


Samtene Nächte
seidenweiche Tage
frühes Dunkel.
Unerwartete Ausblicke
zwischen den Zeilen
der Zeit.

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Mein Rudolf Steiner No 2


Ein weiteres Mosaik. Hier vergrössert zu betrachten. Und hier mit vielen Details. Und diese Größe können Sie auf Ihr Handy laden.
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Mein Rudolf Steiner


Aus 3600 Fotos und Grafiken aus meiner iPhoto-Library ist dieses Steiner- Porträt zusammen gesetzt. Die "Bilder, die ich mir von Steiner mache", sind somit also einmal wortwörtlich umgesetzt. Es gibt eine Download- Möglichkeit hier bei Flickr, und eine sehr grosse Grafik zum Betrachten der Details hier.
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Düsseldorfer Hafen


--Link
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Son of Sam




Download der Grafik
Link zu Wikipedia zur Information
Charles Manson
Der Engel im Astralleib
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Theosophenball

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The Devil & Mrs. Mayreder



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Ita Wegman


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Wikipedia
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Der Düsseldorfer



Gerade in der Altstadt, ein kleiner Laden. Die Verkäuferin sagte zum Kunden: "Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend".
"Ich mir auch", wünschte der Düsseldorfer.
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Ab ans Meer



Manchmal kommt mir mein Leben so vor wie in dieser Rumpelkammer. Deshalb ab für ein Tag ans Meer, durchwehen lassen.
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Digitale Mandalas


Eine Internet- Dia- Show. Auch wenn man denkt, es handele sich um Knochen, Metalle, Stoffe- letztlich handelt es sich um Fotos von Blüten, die hier digital verfremdet als Mandalas wieder auferstehen.
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Anthroposophen surreal


Eine neue Grafikreihe hier
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Suchen & finden


"Um einen Buddha zu finden, musst du nichts anderes tun, als deine eigene Natur sehen.
Deine Natur ist Buddha.. Wenn du deine Natur nicht siehst und den ganzen Tag herum rennst, anderswo suchend, wirst du nie einen Buddha finden.
Die Wahrheit ist, es gibt gar nichts zu finden."

(Bodhidarma) Download des Fotos hier
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Lilien & Pfingstrosen


Neue HDR- Macros von Lilien und Pfingstrosen. Oberes Bild ist hier verfügbar- auch als Desktop- Hintergrund. Eine Sammlung solcher "High dynamic Range"- Fotografien ist hier bei Flickr einsehbar. Bei dieser Technik werden mehrere Fotografien als Reihe mit unterschiedlichen Belichtungszeiten erstellt und danach ineinander kopiert. Dadurch werden Schärfe und Tiefe der Aufnahmen erheblich verstärkt.
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Porträt Steiner

Zur Zeit arbeite ich an einer Reihe von Porträts anthroposophischer Persönlichkeiten, die durch grafische Verfahren stark verfremdet werden. Mein Interesse daran entspringt dem Gedanken, dass gerade Verfremdungen und surreale Verzerrungen dazu dienen können, uns in unserer Blickweise einen neuen Zugang zu den Gesichtern zu verschaffen. Schließlich gibt es eine durchaus geringe Anzahl von fotografischen Porträts z.B. Rudolf Steiners. Diese haben einen "ikonografischen" Charakter angenommen; man hat sie zu oft gesehen, um darin noch etwas wahrzunehmen. Die Verfremdung erlaubt es, den Blick zu erneuern und zu erfrischen- so der Gedanke.



Download bei Flickr
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Eurythmie

Eurythmie
Link zum Download
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High dynamic range Macro- Blütenfotos

Es ist fast genauso kompliziert wie es klingt. In der HDR- Fotografie wird eine Bildfolge (vorzugsweise mit erheblich unterschiedlichen Belichtungszeiten) von demselben Motiv im Nachhinein ineinander kopiert. Der Kunstgriff liegt in der folgenden Tonwertangleichung, die eine spezielle Software namens Photomatix erledigt.


Die ersten Ergebnisse sind hier in einer Bild-Show zu sehen. Ganz nebenbei haben diese Aufnahmen zum ersten Mal zu einer kontinuierlichen Aufmerksamkeit in den Reihen der zahllosen Flickr- Fotografen geführt- eine Aufnahme schaffte es sogar in einen Foto-Blog hinein. Vor allem aber folgten eine Reihe von Einladungen in geschlossene Flickr- Gemeinschaften, in denen man es allmählich allmählich zu einer kleinen Bekanntheit schaffen kann. Falls jemand Zweifel hat: Ja, man fotografiert schon, damit es gesehen wird.
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Remember


Ein paar bildhafte Träumereien zu Alzheimer, unserem nicht- digitalen speziellen und individuellen Trojaner.
Link zum Download
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Winterblossom

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Don´t drink don´t smoke

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Dream dreams as they come


Download natürlich in allen Auflösungen bei Flickr. Ansonsten sichere ich mir das fotografische Aurensehen als Patent!
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Verblühter Mohn

Mit dem Verblühen des Mohns geht der Sommer ins Land..


Download in verschiedenen Grössen
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Flickr dir einen


Neue Porträts der Egoisten bei Flickr.
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Die ganze Schönheit der Leere


Aus dem nahezu unerschöpflichen Fundus von Fotos aus aller Welt, wie sie sich bei Flickr präsentiert, wollen wir in Zukunft einige Beispiele herausgreifen. So zum Beispiel eine Reihe von Bildern unterschiedlichster Fotografen, die sich nur mit leeren Stühlen beschäftigt. Hier die Slideshow bei Flickr. Bevor nun einige ignorante Zeitgenossen wieder mit einem Satz beginnen, dessen erstes Wort aus etwas wie "Häh?" besteht, möchte ich doch sagen: Okay, das sind leere Stühle. Sehr viele. Aber guck das doch einfach mal an, anstatt fernzusehen. Vergleich es doch mal mit Kerner. Der hat volle Stühle. Das ist schon richtig. Aber mal ehrlich: Ich will gar keine vollen Stühle mehr sehen, geschweige denn hören. Eine Flickr- Show, vielleicht untermalt von etwas selbst gewählter Musik: Das hat doch was.
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Verwehende Spuren



In der Nacht stürmt es an der Küste, aber es beruhigt sich auch am folgenden Tag nicht. Die eigenen Schritte sind von schmirgelnden Sandmassen fast unmittelbar verweht, als hätte man sie nie getan. Der Sturm lebt sich aber nur in Bodennähe aus. Gluckende runde Wolkengebilde ziehen mit fast aufreizender Gleichmütigkeit vor einem hellblauen Himmel. Aber für Poetik ist keine Zeit, der Sand dringt in Nase und Ohren ein. Man sollte sich zurückziehen, vielleicht auf ein Bier. Die Strandpavillons laden ein.
Download des Fotos hier
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Höchstes Vergnügen


Mit dem Motorroller (natürlich eine Vespa) über die Niederheinlandschaften gleiten. Nicht irgendwo hinkommen müssen, sondern Fahren um des Fahrens willen. Und gucken, riechen und Fahrbahn unter dem Hintern spüren. Gibt es etwas Besseres?
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Neues Spielzeug


Der hat noch gefehlt in der Sammlung: Ein Canon 60mm Makro-Objektiv. Es erlaubt eine Abbildung im 1:1-Verhältnis, also lebensgroße Darstellungen und scheint auch recht lichtstark zu sein und über einen sehr schnellen Motor beim Scharfstellen zu verfügen. Beispiele werden hier sicher gezeigt werden, wenn das Objektiv erst einmal da ist. Merkwürdig finde ich, dass derselbe Versender auch einen großen Laden in Düsseldorf betreibt, in dem dasselbe Objektiv wesentlich teurer angeboten wird. Die Verkäufer dürfen es einem nicht zum beworbenen Preis verkaufen. Man wird dann tatsächlich nach Hause geschickt und muss es via Internet bestellen. Man darf es dann auch nicht im Laden abholen, obwohl es genau da liegt. Da massakriert sich der Handel also inzwischen selbst.
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Lehre vom Zerfall

Im Zerfall - sagt die Lehre auch dieses Bildes - liegt doch die grösste Schönheit. Grösser jedenfalls als im emsigen Emporstreben. Vielleicht auch ein Beitrag zu unserem neuen Altersblog. Download de Bildes in Grossformat unter Grafiken.

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Desktop- Hintergrund für Egoisten


Für Freunde des speziellen Egoisten- Geschmacks gibt es von nun an Grafiken und Bildschirmhintergründe hier als kostenlosen Download. Der röhrende Hirsch mit Eurythmie macht den Anfang. Viel Vergnügen.
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