Regina Reinsperger: Im Lichte der Aufmerksamkeit: der Blick aus dem Fenster

Die erste Hälfte der Überschrift ist eine Redewendung, die jedem von uns bekannt ist und im Folgenden möchte ich einige praktische Gedanken zu „Licht“ und „Aufmerksamkeit“ darstellen. Dass der Tag hier bei uns hell ist und die Nacht dunkel, ist eine Lebenstatsache über die man nicht diskutieren muss. Wir bemerken auch, ob die Sonne scheint oder nicht, ob es regnet, schneit oder stürmt und wenn es tagelang trübe ist, stöhnen wir über diese relative Dunkelheit und vermissen die Sonne. Aber beobachten wir auch intime Natur- und Lichtverhältnisse?

Die Maler aller Jahrhunderte haben uns das vorgemacht, es ist äußerst interessant, ihre Bilder unter dem Gesichtspunkt der malerischen Behandlung des Lichtes zu betrachten: zu entdecken, wie differenziert das Licht dargestellt werden kann. Ich denke da zum Beispiel an Rembrandt, El Greco, die Romantiker und Italienreisende des frühen 19. Jahrhunderts, William Turner, Caspar David Friedrich und später die Impressionisten. Bei Vincent van Gogh kann man anhand seines Lebenswerkes die Schritte von der herkömmlichen „Akademiemalerei“ zu seinen wunderbaren, farbigen und lichtdurchfluteten Bildern verfolgen. Auch bei Künstlern im Umfeld des „Blauen Reiters“ in München ist das möglich. Alexei Jawlensky war einer dieser Künstler.

zum ganzen Artikel..
blog comments powered by Disqus





Kommentare

Powered by Disqus


Blogs

Waldorfblog
Uribistan Daily
Michel Gastkemper
Zooey
Canaillo


Informationsportale

Institut für anthroposophische Meditation
Steiner Gesamtwerk Datenbank
Jörgen Smit
Anthromedia
Georg Kühlewind
Alanus Hochschule Alfter
Themen der Zeit
Nachlass Rudolf Steiners
Zeitschrift Die Drei
Info3
Online Archiv Rudolf Steiner


Historiker

Klaus Popa
Peter Hammerschmidt