Kunst

In apokalyptischer Zeit

Aktuelle Aufnahmen (Michaeli 2010) von Proben der Goetheanum- Bühne:

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Steiner in der Galerie Belvedere

„Von Februar bis Juni 2011 wird Rudolf Steiner in der Österreichischen Galerie Belvedere zu sehen sein.“(..)


„Die Ausstellung "DYNAMIK! Kubismus / Futurismus / KINETISMUS" hat zum Inhalt, die unter dem Schlagwort „Kinetismus" bekannt gewordene kubo-futuristische Kunst im Wien der Jahre 1919 bis 1929 im
Austausch mit der zeitgenössischen europäischen Kunst diskursiv darzustellen.

Eines der Themen in der Ausstellung ist der Einfluss Rudolf Steiners innerhalb der Kunstgewerbeschule und vor allem auf die Kunstlehre Franz Cizeks. In Cizeks Klasse für ornamentale Formenlehre fanden u. a. die KünstlerInnen
Erika Giovanna Klien, Elisabeth Karlinsky, Otto Erich Wagner und Ludwig Reutterer jenen kreativen Freiraum zur Entwicklung ihrer abstrakten Formensprache.“ (Link zu Rudolf- Steiner 2011)
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Neue Aktion für Ayalolo



Exklusiv für die Aktion „"Künstler malen für Ayalolo" hat die Kölner Künstlerin Elgin ein neues Bild gestaltet. Das Bild kann als Druck oder als Postkarte bei Steffen Bornholdt erworben werden. Die Künstlerin schreibt zu ihrer Arbeit:
Nachdem ich mit 25 Kindern der 1. u. 2. Klasse in der Gemeinschafts-Grundschule Freiligrathstr in Köln-Lindenthal, eine Kunstaktion für Ayalolo-Kinder durchgeführt habe ( www.ayalolo.de ), versuchte ich die freudige Stimmung, das Erwartungsvolle, auch den Aufbruch ins Neue, Zukünftige für die ehemaligen Strassenkinder in Accra/Ghana, in einer Farbkomposition auszudrücken:
Das Grün, Blau-Grün der Vegetation umschließt Weiß, Hell-Lila und frohes Rot. Die Farbbewegung hat eine aufstrebende Tendenz. Hülle Geborgensein, aber auch Beweglichkeit kann der Betrachter empfinden.
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Raketenstation

Tadao Andos Glas- und Betonbauten stehen auch auf der Raketenstation in Neuss in Form des Museums der Langen- Foundation in der Landschaft, als seien sie hier gestrandet. Zumindest auf den ersten Blick. Aber man weiss die Ein- und Ausblicke vor allem durch endlose Betontreppen, Ab- und Aufgänge allmählich zu schätzen. Das Sich- Hineinducken in den Boden erinnert auch ein wenig an eine Abschussrampe. Inmitten der geschliffenen, aber dennoch archaischen Betonplatten kommt die Kunst, die dort präsentiert, zu sich. Das gilt für die Buddha- Sammlungen ebenso wie für die Ausstellungen moderner Kunst- in den letzten Wochen der Chinese Xiaobai Su (bis 24.05). Dieser Künstler, der lange in Düsseldorf und Umgebung gelebt hat und vor einigen Jahren wieder nach Shanghai zurückgekehrt ist, gestaltet mit dem traditionellen chinesischen Lack grosse, sehr materielle Bilder. Das buchstäblich aus vielen Zentimeter dicken Leinwand- und Lackschichten gestaltete Materielle dieser Bilder wird durch die schlichte Farbigkeit transzendiert. Andersherum erhält der wunderbar tiefe Schein des Lacks durch das Materielle ein „Gewicht“, ist nicht mehr nur Oberfläche. Es ist, als ob Xiaobai Su als Mittler zwischen Kulturen ein Gleichgewicht findet.



Fotolink
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Ergin: Frühling Fernost

Hallo, liebe Blogger, heute mein drittes Bild

„Frühling Fernost“

Gouache, Ölpastell auf Papier 15 x 20 cm
(ergin 04/2010)


Ich suche Käufer für meine Bilder oder regelmäßige Förderbeiträge für meine anthroposophischen Medizinkosten, die den Spender nach einem Jahr dazu berechtigen, sich ein Bild freier Wahl als Jahresgabe auszusuchen.

Interessierte wenden sich bitte an mich,
E. Gerlach, Classen-Kappelmann - Str. 28, 50931 Köln
Telefon 0221-4060205

Glückauf!
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Vergrösserte Bildversion
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Ergin: Ostern

Rot, der Glanz des Lebens,
strahlt von den Seiten in
das Bild herein.

Grün, als Abbild des Lebendigen
im Totenreich, drängt sich
von unten und oben
ins Farbgeschehen.

Die Mitte erfüllt sich mit
Gelb/Lila und Weißgrau,
nach oben steigend.

Das schwarze Viereck,
geistiges Bild des Toten,
hält die auseinander strebenden
Tendenzen zusammen.
Es gibt Halt, Festigkeit,
Selbstbehauptung und Formkraft.

-
Ein Versuch, das Osterereignis
als Farbbewegung neu erstehen zu lassen.

(ergin 1/2010)
_________
Die Kölner Künstlerin Ergin (Kontakt) präsentiert wiederum eines ihrer Bilder. Zur Gross-Ansicht hier klicken.
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Man Ray Flickr-Gruppe


Es gibt in diesen riesigen Datenbanken heute alles, was auch das Künstlerherz erfreuen kann. Und zwar viele verschiedene Künstlerherzen, getreu der Maxime von Joseph Beuys. Von daher ist es vielleicht legitim, den Datendschungel durch persönliche Vorlieben wenigstens nach dem eigenen Geschmack etwas zu gliedern. Der Flickr- Man Ray-Group bin ich seit Jahren verbunden. Sie hat den Vorteil, dass jeder einzelne fotografische Beitrag geprüft und ggf. auch verworfen wird. Hier also der Link zu einer seltsamen Foto-Dia-Show, in der der Surrealismus noch lebt.
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Afterlife

In seinem Filmprojekt „Afterlife“ beschäftigt sich der Künstler Auger Loizeau in einem etwa dreiminütigen Schnelldurchgang mit den Konzepten der Menschheit zum Leben nach dem Tod:

„When faced with our own mortality or that of a loved one, notions of what the afterlife may hold; whether it be in a spirit world such as heaven or reincarnated into another body or form, spiritual faith can offer great comfort and reassurance.“ Diese tröstlichen Aussichten sind allerdings durch ein Zeitalter der Wissenschaft und Technologie weitgehend eliminiert- im 20 Jahrhundert hat man sich - quasi als post- ägyptisches, materialistisches Abbild- mit „Cryonics“ beschäftigt- einer Methode, die Leichname eingefroren aufzubewahren. Technologie wird hierbei zu einer materialistischen Quasi- Religion: „cryonics - freezing the body of the recently deceased in the hope of later restoring it to life with the help of future technological advances. But as religion demands unquestioned faith in its believers, cryonics demands a similar faith in the progression of technology.“
Loizeau treibt die Sache auf die Spitze und damit ins Absurde. Er schlägt sarkastisch, aber feierlich vor („Shine on Dad“), die postmortale Energie doch zum Auffüllen von Batterien zu verwenden.


Das Lachen bleibt einem im Halse stecken.
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Regina Reinsperger: Assoziationen zu Norbert Kricke

Wer von uns Normalbürgern kennt heute noch den Bildhauer Norbert Kricke (1922 – 1984)? Für die Fachwelt zählt er jedoch zu den bedeutendsten, abstrakten Bildhauern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Düsseldorfer erinnern sich vielleicht an die große Retrospektive 2006 im Ehrenhof und kennen auch seine bekannte Plastik „Große Mannesmann“ vor dem Vodafone-Hochhaus am Rheinufer. Kricke lebte und arbeitete in Düsseldorf. Er gehörte zur künstlerischen Avantgarde der 50er Jahre, in denen er international bekannt und seine Arbeiten mit Preisen geehrt wurden. 1959 arbeitete er ein zusammen mit dem Architekten Walter Gropius an einem Projekt in Bagdad. Kricke nahm 1959 an der Documenta II und 1964 an der Documenta III in Kassel teil und ebenfalls 1964 an der Biennale in Venedig. Daraufhin wurde er endlich auch in seiner Heimatstadt anerkannt und im Jahre 1964 zum Professor der Kunstakademie Düsseldorf berufen, deren Direktor er von 1972-1981 war. In sein Direktorat fiel die Auseinandersetzung der Professoren Kunstakademie mit Joseph Beuys, die zur Entlassung Beuys durch den damaligen NRW-Kultusminister und späteren Ministerpräsidenten des Landes NRW Johannes Rau führte.

Zum Aufsatz als PDF- Download
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