Friedrich Beneschs Heiligsprechung?
03.Aug.2007 11:26 Uhr Abgelegt in:Anthroposophie | Nationalsozialismus
Thomas Reinsperger beschäftigt sich mit den Reaktionen der "Christengemeinschaft" auf die Fakten um Friedrich Benesch- sei es auf einer Tagung der Christengemeinschaft zu dessen 100. Geburtstag oder auch in der gerade erschienenen Biografie von Hans- Werner Schroeder: "Von den übrigen Rednern der Tagung wurde diese Ausführungen dann weiter untermauert, wiederholt wurde Beneschs Hellsichtigkeit in Bezug auf Elementarwesen geschildert, seine Erlebnisse „der Morgensonne des Auferstehungslichtes“ und seine besondere Fähigkeit: Benesch konnte nach diesen Berichten um sich einen geistigen Kreis schaffen, in dem seine anwesenden Freunde dieselben geistigen Wahrnehmungen hatten wie er, also Elementarwesen sahen, den „Erdengeist“ usw. Entsprechende Darstellungen finden sich auch im Biographie – Buch. Benesch wird als „demütiger Jünger der Anthroposophie“ geschildert, als eben derjenige, der die Wissenschaften goetheanistisch durchdringen konnte und wie Goethe die Urphänomene herausarbeiten konnte usw." Es sieht so aus, als stünde Benesch, der "Amtswalter dieser Mörderbande" in Siebenbürgen, trotz oder gerade wegen der Fakten, die seine menschliche und berufliche Integrität massiv in Frage stellen, innerhalb der Christengemeinschaft kurz vor seiner "Heiligsprechung".
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