Schon wieder das Ende der Zeitung?
04.Okt.2009 20:55 Uhr Abgelegt in:Gesellschaft | Web & Kultur
"We think that over a long enough period of time, most people will have personalized news-reading experiences on mobile-type devices that will largely replace their traditional reading of newspapers. Over a decade or something. And that that kind of news consumption will be very personal, very targeted", wird der Google-Chef Schmidt in dem bemerkenswerten Blogbeitrag von "Indiskretion Ehrensache" zitiert. Es geht dabei um die Frage, wie der Kampf zwischen Internet- News und den traditionellen Zeitschriften ausgehen wird. Schmidt setzt natürlich auf personalisierte digitale Newspapers- ein Beispiel dafür mag in den Augen Schmidts iGoogle sein, bei dem man beliebige Quellen wie Nachrichten, Mails, RSS-News, Flickr- Lieblingsfotografen und Youtube-Videos auf einer einzigen Startseite stimmig kombinieren kann. Angeheizt wird die Debatte durch die Erwartung an ein bald erscheinendes digitales Tablett der Firma Apple. Die Tastatur ist in den berührungsempfindlichen Bildschirm integriert, das Gerät wird aber auch durch vielfältige Fingerbewegungen gesteuert. Wie das (gut) funktionieren kann, haben wir bereits am iPhone schätzen gelernt. Nun also soll Apple, Gerüchten zufolge, vor dem Erscheinen des Geräts mit Verlagen verhandeln, um ein professionelles digitales Newspaper auf dem Tablett präsentieren zu können. Wird das das oft prophezeite Ende der klassischen Zeitung sein?

Eine andere Frage ist, wie ein anthroposophisches Internet- Medium aussehen könnte, das den Potentialen der kommenden Technik entspricht. Ich stelle mir ein vernetztes News- Blog vor, mit angeschlossenem Diskussions- Forum. In dem Blog werden zeitnah News aus dem anthroposophischen Umfeld präsentiert, unter auswählbaren Kategorien. Vorträge kann man sich ansehen und im Forum diskutieren. Persönlichkeiten werden interviewt, Initiativen vorgestellt. Entscheidend wäre eine Mischung aus Redaktion, freien vor Ort tätigen Mitarbeitern und einem lebendigen Forum. Bei all dem kommt es auf eine ansprechende und User- freundliche Technik der Präsentation an. Zumindest die grossen Verlage werden in diesen Tagen darüber grübeln, wie die digitale Plattform der Zukunft aussehen kann. Das für alle Seiten Fragliche an der Sache ist und bleibt ja, wie sich so etwas im Internet finanzieren lässt.
Dazu hier ein weiterer Beitrag von netzpolitik.org.

Eine andere Frage ist, wie ein anthroposophisches Internet- Medium aussehen könnte, das den Potentialen der kommenden Technik entspricht. Ich stelle mir ein vernetztes News- Blog vor, mit angeschlossenem Diskussions- Forum. In dem Blog werden zeitnah News aus dem anthroposophischen Umfeld präsentiert, unter auswählbaren Kategorien. Vorträge kann man sich ansehen und im Forum diskutieren. Persönlichkeiten werden interviewt, Initiativen vorgestellt. Entscheidend wäre eine Mischung aus Redaktion, freien vor Ort tätigen Mitarbeitern und einem lebendigen Forum. Bei all dem kommt es auf eine ansprechende und User- freundliche Technik der Präsentation an. Zumindest die grossen Verlage werden in diesen Tagen darüber grübeln, wie die digitale Plattform der Zukunft aussehen kann. Das für alle Seiten Fragliche an der Sache ist und bleibt ja, wie sich so etwas im Internet finanzieren lässt.
Dazu hier ein weiterer Beitrag von netzpolitik.org.
blog comments powered by Disqus