Peter Staudenmaier: Anthroposophists and antisemitism in Fascist Italy
16.Jul.2008 21:11 Uhr Abgelegt in:Anthroposophie | Nationalsozialismus

„Here's a quick overview of my recent research. I spent last week in the state archive in Trieste, Italy to work through the surviving documents from an important antisemitic institute during the Fascist period, the "Center for the Study of the Jewish Problem" based in Trieste from 1942 to 1943, which was renamed "The Center for Race" from 1943 to 1945, when Fascism was finally defeated. The founding director of the Trieste Center was Ettore Martinoli (1895-1958). In 1944 Martinoli became the head of the national bureau for press and propaganda in Fascist Italy's General Inspectorate for Race, a position he held up to the bitter end.
Martinoli was also one of the most prominent Italian Anthroposophists during the Fascist period, indeed during the twentieth century. He was co-founder of the Anthroposophical Society in Italy, which was founded in Trieste in 1931, and he served as its Secretary for many years. At the same time he was also a committed Fascist, from the very beginnings of Mussolini's movement (he joined the Fascist party already in 1919), and played a leading role in the persecution of Italian Jews under the Fascist regime, particularly in his hometown of Trieste, which was the site of Italy's third largest Jewish community...“
Der ganze Artikel Peter Staudenmaiers, der sich am Rande auch mit Georg Kühlewinds Idol Massimo Scaligero beschäftigt hier.
Zur Geschichte des anthroposophischen Zweiges in Triest: „Kurze Hinweise über die Geschichte des anthroposophischen Zweiges in Triest. Eine Gruppe, die sich sammelte, um Geistwissenschaft zu studieren, bildete sich gegen die zwanziger Jahre. Das Staatsarchiv in Rom verzeichnet am 13 Januar 1931 die Bildung der italienischen anthroposofischen Gesellschaft mit Sitz gerade in Triest, aber eine Briefzeugnisablegung zeigt im Jahre 1929 das wirchliche Gründigungsdatum unserer von dem Vorstand in Dornach annerkennten Landesgesellschaft. Unter den gründende Mitgliedern des Jaheres 1929 (oder 1931?) ragen die Namen von Giorgio Brusadin, Paolo Gentilli, Maria Cassini, Febe Colazza, Ettore Martinoli, Ortensia Liedl, die mit Marie Steiner an einem eingeschlossenen Studium in Portorose in der Nähe von Triest teilnahm, und Laura Eulambio hervor.
Wichtig musste die Rolle von Febe Colazza, Gattin von Giovannn Colazza sein, der gerade gleichzeitig eine Arbeitgruppe in Rom bildete und wo die Anthroposophie wahrscheinlich dank seiner Arbeit nach Italien eintritt, weil er einer der bei Steiner und der esoterischen Schule nächsten Anhänger war. Wir möchten noch daran erinnern dass Albert Steffen und Alfred Meebolt sehr oft hier in Triest gewesen sind, und dass Dora Beker, die später in Rom und Dornach arbeitete, gerade bei uns in Anthroposophie einfuhr.
Im Jahre 1938 wegen der Einführung der Rassengesetze, wurden die anthroposophische Gesellschaft und die Begegnungun in den Zweingen verboten, aber die Arbeit setzte "geheimnissvoll" zu Hause von Frau Cassini fort. ..“
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