Sebastian Gronbachs Missionen
01.Mrz.2008 00:09 Uhr Abgelegt in:Anthroposophie
Da der Verlag Freies Geistesleben so überaus freundlich war, mir Sebastian Gronbachs erstes Buch als Ansichtsexemplar zukommen zu lassen ("und freue mich, wenn Sie das Buch Ihrer Leserschaft bekannt machen möchten"), greife ich diese Gelegenheit hiermit auf. "Missionen" sind zwar - im Gegensatz zu Jelle van der Meulen - nicht unbedingt mein Ding, aber seis drum. Bei dem Wort stossen mir sowohl der erobernde, überzeugen- wollende Duktus auf ("Missionare") als auch das Globale, Überwirkliche, aufs Ganze Zielende, das allzu leicht das Auf-der-Hand-Liegende, das Nahe und Konkrete unbeachtet lässt. Denn der globale Anspruch übersieht nicht nur, er verliert sich auch oft in Wortgeklingel und Selbstbeweihräucherung.
Aber zum Buch. Gronbach leitet es gleich ein mit seinem schon in seinem Blog viel gescholtenen Begriff des "Krieger des Lichts". Gronbach versichert in poetischer Weise, dass er authentisch sei und tatsächlich das lebe, was er in diesem Buch vertritt. Dabei weiß er, "dass das Universum seine Worte nicht vergisst". Danach vergleicht er den Prozess des Schreibens an seinem Buch mit dem Werk von Michelangelo, erklärt aber gleichzeitig seine Unsicherheiten beim Verfassen. Im Anschluss schwenkt er auf die Frage nach der Existenz Gottes ein und stellt seinen ersten "Schlüsselmeister" vor, der Rudolf Steiner sei. Er erklärt mehrfach, dass das Buch schon "jetzt schon Ihr Leben verändert" habe und dass er als Autor und der fiktive Leser nun eine Art Beziehung hätten. Das unter anderem deshalb, weil sich durch den Erwerb des Buchs Gronbachs Kontostand verändert habe.
Gronbach schildert, wie er seinem 7-jährigen Sohn die Arbeit am Buch und an Anthroposophie erklärt habe: "Anthroposophie ist wie ein Computerprogramm, was über diese Stelle, an der viele Programme abstürzen, drüber kommt." Sein Sohn findet das "cool". Als "Berufsanthroposoph" weiss Gronbach, dass die Beschäftigung mit Anthroposophie immer etwas mit der inneren Mission eines Menschen zu tun hat, selbst wenn dieser sich gegen Missionen sperre. In der Folge geht Gronbach auf die Rezeption von Steiners Werk ein. Die Begeisterung in dieser Rezeption will Gronbach in diesem Buch dem Leser nahe bringen. Er selbst sei in dieser Hinsicht auf einer Mission. Er schildert biografische Erlebnisse, die vage mit dem Begriff "Erwachen" zu tun haben. Er schildert seine "enormen Liebesfähigkeiten" und erklärt seine Antipathie gegen "Maskenmenschen". Zumindest ist er von ihnen gelangweilt. Er selbst sucht schonungslos den "Sinn für Echtheit". Im Gegensatz dazu sieht er christliche Massenprediger aus den USA, die eine bigotte Doppelmoral pflegen und zu einem "Callboy" gehen. Gronbach will seinen "Schatten" nicht verbergen. So gesteht er, "kein Pazifist" zu sein. Waldorfschulen seien zwar "tolle Schulen", hätten aber ein verkrampftes Verhältnis zur Gewalt. Überhaupt sieht er ein "Muster, mit dem Anthroposophen auf Kritik reagieren", nämlich u.a. mit einer "Weltanschauungsschublade". Dennoch dürften Anthroposophen stolz auf das von ihnen Geleistete sein. Frauen, "die Pornos primitiv und abstoßend finden, sie sollten sich deswegen nicht für etwas Höherentwickeltes oder Besseres halten". So fragt sich auch Gronbach, ob er frei in seinen Entscheidungen sei. Sein Gewissen sieht er als eine Art innerer Autorität. Dagegen zu opponieren, habe ihn sein ganzes Leben beschäftigt, unter anderem schon auf der "Schultoilette". Seitdem folge er seiner inneren Maxime, die da lautet: "Folge deiner Freude". So macht es ihm auch "Spaß, Anthroposoph zu sein".
Rudolf Steiner war für ihn jemand, der sich damit beschäftigte, Ideen "in vertraute mythologische Gewänder zu kleiden". So stelle auch "St. Michael im Ensemble der mystischen Lichtgestalten" eine Neuinszenierung dar. Das sei eine "geistige Power-Poesie" oder eine "ideelle Software", die leider "außerhalb einer anthroposophischen Hardcore-Szene keinerlei Marktchancen hat". Gronbach dagegen lebe und denke "integral" und verleugne daher auch nicht seine "Geilheit". Aber auch Freundschaft und die Bereitschaft, der Krankheit seines Freundes Jelle ins Auge zu fassen, zählt er zu seinen Vorzügen. In diesem Zusammenhang führt Gronbach erste "integrale" Textstellen aus der Zeitschrift "What is Enlightment" ein. Die Welt sei ein "einziger, dynamischer Organismus mit eigenem, kollektivem Geist". Gerade als Anthroposoph sei er, Gronbach, ein "Surfer", und "die Wellen bestehen u.a. aus Geld, Bier, Sex und Beziehung". Er möchte seine "egoistische Grundstruktur" nutzen, sein Ego aber gleichzeitig auch veredeln. Nun geht Gronbach etwas auf Politik, Ökobewegung und - erneut- auf Waldorfschulen ein. Er tritt für eine geistige Elite ein, die er dort verortet sieht.
Der Wunsch nach "Höherentwicklung", den er in der Anthroposophie sieht, sei ebenfalls elitär, denn "Edel ist höher als unedel". Die Grünen dagegen propagierten eine eklige "Toleranz gegenüber allem und jedem". Toleranz sei sowieso "eine feste Mauer um das eigene Ego". Ansonsten gelte: "Ja, in einem Baum ist Gott. In jedem Orgasmus ist Gott". Um zu diesem wahren GEIST zu gelangen, sei Anthroposophie "nur eine von vielen Möglichkeiten". Der GEIST trete zwar immer nur in Bruchstücken auf, verweise aber - nach Ken Wilber- immer auch auf das Ganze. Die "real- existierende und grün gefärbte Anthroposophie" sei leider nicht mehr die von Steiner gemeinte. Sie leide unter einer "Bottom-up-Lastigkeit". Gronbach meint damit vermutlich, dass er als "Geistforscher" in ihr zu wenig spirituelle Anstösse finde. Goethes "Werkgewicht" z.B. übersteige immer noch bei weitem "Gronbachs Werk + Persönlichkeit". Dafür aber ist Gronbach praktizierte "Authentische Philosophie", was ja auch schon etwas ist. Bei ihm ist jedes "Reden über den GEIST" immer verbunden mit tatsächlicher "GEISTerfahrung". Da kommt Goethe wohl nicht mit.
So schildert Gronbach nun (wir sind auf Seite 181) die Geschichte seiner "Erleuchtung". Er sei dabei "zersprungen" und als das "Makellose" erwacht. Es geht dabei nicht um Kleinigkeiten, sondern um "Super-Maximal-Bewusstsein". Diese Erweckung verdankt Gronbach Ken Wilber, aber Steiner war auch nicht so fern, er habe "alle diese Jahre an meinem Bett gestanden". So habe Gronbachs Anthroposophie "Feuer gefangen" und sei dabei leider verbrannt. Allerdings nur in dem Sinne, dass aufgestapelte Begriffe wie "Christus" überwunden worden seien. Der Diskurs über Christus sei eben nur "eine Phase" auf dem Weg zur Supererleuchtung. Nun ist das für Gronbach ein wenig anders: "Was man Christus nennt, erfahre ich dann als mein ICH". In diesem Sinne möchte Gronbach "missionieren". Er hätte ja auch "Priester werden können", klar. Jetzt ist Christus für ihn "lebendige Erkenntnis-Erfahrung", eine "trans-personale Ich-Identität". Dennoch ist Christus nichts als "eine Erfindung des Menschen". Auch bei Steiner war die ganze Christologie eigentlich eine Art Falle oder ein Opfer, da er- Steiner- damit lediglich eine "Mythologie" aufgegriffen habe, die seine Zeitgenossen verstanden. In diesem Sinne stellten auch die anthroposophischen Vorstellungen über Reinkarnation einen Irrweg dar. In Wirklichkeit gäbe es keine individuelle Reinkarnation, sondern man gehe nach dem Tod "in die eine SONNE über und verglüht zu einer noch heißeren Sonne". Es gäbe eben nur einen GEIST, der sich lediglich "in milliardenfacher Form individuell inkarniert". Angebliche Reinkarnationserinnerungen seien lediglich ein Zugriff auf den "Hauptrechner". So gibt es natürlich auch keine "Bestimmung" im Leben, wenn die Mensch-Maschine endlich zu sich selbst erwacht sei. Das Konzept von Gronbachs Erleuchtung besteht darin, mit dem "Urgrund allen Seins" zu "verschmelzen". Das Konzept dieses "Authentischen Selbst" stammt von Andrew Cohen, aber Gronbach hat kein Problem damit, "das große, universale Maximal-Bewusstsein" dieses amerikanischen Gurus auch Rudolf Steiner in die Schuhe zu schieben. Allerdings ist "der Gott, vor dem wir uns heute neigen" "größer als der Gott, vor dem sich Steiner beugte".
Ich hoffe, den Inhalt somit chronologisch wiedergegeben zu haben, meinem Auftrag gemäß. Ich habe versucht, Kommentare herunter zu schlucken. Falls der Inhalt konfus wirken sollte, liegt das daran, dass Gronbach, wie Jelle van der Meulen im Nachwort schreibt, eben weniger informativ schreiben, sondern Texte zu einem "Event" machen will. Und das mit missionarischem Eifer.
Aber zum Buch. Gronbach leitet es gleich ein mit seinem schon in seinem Blog viel gescholtenen Begriff des "Krieger des Lichts". Gronbach versichert in poetischer Weise, dass er authentisch sei und tatsächlich das lebe, was er in diesem Buch vertritt. Dabei weiß er, "dass das Universum seine Worte nicht vergisst". Danach vergleicht er den Prozess des Schreibens an seinem Buch mit dem Werk von Michelangelo, erklärt aber gleichzeitig seine Unsicherheiten beim Verfassen. Im Anschluss schwenkt er auf die Frage nach der Existenz Gottes ein und stellt seinen ersten "Schlüsselmeister" vor, der Rudolf Steiner sei. Er erklärt mehrfach, dass das Buch schon "jetzt schon Ihr Leben verändert" habe und dass er als Autor und der fiktive Leser nun eine Art Beziehung hätten. Das unter anderem deshalb, weil sich durch den Erwerb des Buchs Gronbachs Kontostand verändert habe.
Gronbach schildert, wie er seinem 7-jährigen Sohn die Arbeit am Buch und an Anthroposophie erklärt habe: "Anthroposophie ist wie ein Computerprogramm, was über diese Stelle, an der viele Programme abstürzen, drüber kommt." Sein Sohn findet das "cool". Als "Berufsanthroposoph" weiss Gronbach, dass die Beschäftigung mit Anthroposophie immer etwas mit der inneren Mission eines Menschen zu tun hat, selbst wenn dieser sich gegen Missionen sperre. In der Folge geht Gronbach auf die Rezeption von Steiners Werk ein. Die Begeisterung in dieser Rezeption will Gronbach in diesem Buch dem Leser nahe bringen. Er selbst sei in dieser Hinsicht auf einer Mission. Er schildert biografische Erlebnisse, die vage mit dem Begriff "Erwachen" zu tun haben. Er schildert seine "enormen Liebesfähigkeiten" und erklärt seine Antipathie gegen "Maskenmenschen". Zumindest ist er von ihnen gelangweilt. Er selbst sucht schonungslos den "Sinn für Echtheit". Im Gegensatz dazu sieht er christliche Massenprediger aus den USA, die eine bigotte Doppelmoral pflegen und zu einem "Callboy" gehen. Gronbach will seinen "Schatten" nicht verbergen. So gesteht er, "kein Pazifist" zu sein. Waldorfschulen seien zwar "tolle Schulen", hätten aber ein verkrampftes Verhältnis zur Gewalt. Überhaupt sieht er ein "Muster, mit dem Anthroposophen auf Kritik reagieren", nämlich u.a. mit einer "Weltanschauungsschublade". Dennoch dürften Anthroposophen stolz auf das von ihnen Geleistete sein. Frauen, "die Pornos primitiv und abstoßend finden, sie sollten sich deswegen nicht für etwas Höherentwickeltes oder Besseres halten". So fragt sich auch Gronbach, ob er frei in seinen Entscheidungen sei. Sein Gewissen sieht er als eine Art innerer Autorität. Dagegen zu opponieren, habe ihn sein ganzes Leben beschäftigt, unter anderem schon auf der "Schultoilette". Seitdem folge er seiner inneren Maxime, die da lautet: "Folge deiner Freude". So macht es ihm auch "Spaß, Anthroposoph zu sein".
Rudolf Steiner war für ihn jemand, der sich damit beschäftigte, Ideen "in vertraute mythologische Gewänder zu kleiden". So stelle auch "St. Michael im Ensemble der mystischen Lichtgestalten" eine Neuinszenierung dar. Das sei eine "geistige Power-Poesie" oder eine "ideelle Software", die leider "außerhalb einer anthroposophischen Hardcore-Szene keinerlei Marktchancen hat". Gronbach dagegen lebe und denke "integral" und verleugne daher auch nicht seine "Geilheit". Aber auch Freundschaft und die Bereitschaft, der Krankheit seines Freundes Jelle ins Auge zu fassen, zählt er zu seinen Vorzügen. In diesem Zusammenhang führt Gronbach erste "integrale" Textstellen aus der Zeitschrift "What is Enlightment" ein. Die Welt sei ein "einziger, dynamischer Organismus mit eigenem, kollektivem Geist". Gerade als Anthroposoph sei er, Gronbach, ein "Surfer", und "die Wellen bestehen u.a. aus Geld, Bier, Sex und Beziehung". Er möchte seine "egoistische Grundstruktur" nutzen, sein Ego aber gleichzeitig auch veredeln. Nun geht Gronbach etwas auf Politik, Ökobewegung und - erneut- auf Waldorfschulen ein. Er tritt für eine geistige Elite ein, die er dort verortet sieht.
Der Wunsch nach "Höherentwicklung", den er in der Anthroposophie sieht, sei ebenfalls elitär, denn "Edel ist höher als unedel". Die Grünen dagegen propagierten eine eklige "Toleranz gegenüber allem und jedem". Toleranz sei sowieso "eine feste Mauer um das eigene Ego". Ansonsten gelte: "Ja, in einem Baum ist Gott. In jedem Orgasmus ist Gott". Um zu diesem wahren GEIST zu gelangen, sei Anthroposophie "nur eine von vielen Möglichkeiten". Der GEIST trete zwar immer nur in Bruchstücken auf, verweise aber - nach Ken Wilber- immer auch auf das Ganze. Die "real- existierende und grün gefärbte Anthroposophie" sei leider nicht mehr die von Steiner gemeinte. Sie leide unter einer "Bottom-up-Lastigkeit". Gronbach meint damit vermutlich, dass er als "Geistforscher" in ihr zu wenig spirituelle Anstösse finde. Goethes "Werkgewicht" z.B. übersteige immer noch bei weitem "Gronbachs Werk + Persönlichkeit". Dafür aber ist Gronbach praktizierte "Authentische Philosophie", was ja auch schon etwas ist. Bei ihm ist jedes "Reden über den GEIST" immer verbunden mit tatsächlicher "GEISTerfahrung". Da kommt Goethe wohl nicht mit.
So schildert Gronbach nun (wir sind auf Seite 181) die Geschichte seiner "Erleuchtung". Er sei dabei "zersprungen" und als das "Makellose" erwacht. Es geht dabei nicht um Kleinigkeiten, sondern um "Super-Maximal-Bewusstsein". Diese Erweckung verdankt Gronbach Ken Wilber, aber Steiner war auch nicht so fern, er habe "alle diese Jahre an meinem Bett gestanden". So habe Gronbachs Anthroposophie "Feuer gefangen" und sei dabei leider verbrannt. Allerdings nur in dem Sinne, dass aufgestapelte Begriffe wie "Christus" überwunden worden seien. Der Diskurs über Christus sei eben nur "eine Phase" auf dem Weg zur Supererleuchtung. Nun ist das für Gronbach ein wenig anders: "Was man Christus nennt, erfahre ich dann als mein ICH". In diesem Sinne möchte Gronbach "missionieren". Er hätte ja auch "Priester werden können", klar. Jetzt ist Christus für ihn "lebendige Erkenntnis-Erfahrung", eine "trans-personale Ich-Identität". Dennoch ist Christus nichts als "eine Erfindung des Menschen". Auch bei Steiner war die ganze Christologie eigentlich eine Art Falle oder ein Opfer, da er- Steiner- damit lediglich eine "Mythologie" aufgegriffen habe, die seine Zeitgenossen verstanden. In diesem Sinne stellten auch die anthroposophischen Vorstellungen über Reinkarnation einen Irrweg dar. In Wirklichkeit gäbe es keine individuelle Reinkarnation, sondern man gehe nach dem Tod "in die eine SONNE über und verglüht zu einer noch heißeren Sonne". Es gäbe eben nur einen GEIST, der sich lediglich "in milliardenfacher Form individuell inkarniert". Angebliche Reinkarnationserinnerungen seien lediglich ein Zugriff auf den "Hauptrechner". So gibt es natürlich auch keine "Bestimmung" im Leben, wenn die Mensch-Maschine endlich zu sich selbst erwacht sei. Das Konzept von Gronbachs Erleuchtung besteht darin, mit dem "Urgrund allen Seins" zu "verschmelzen". Das Konzept dieses "Authentischen Selbst" stammt von Andrew Cohen, aber Gronbach hat kein Problem damit, "das große, universale Maximal-Bewusstsein" dieses amerikanischen Gurus auch Rudolf Steiner in die Schuhe zu schieben. Allerdings ist "der Gott, vor dem wir uns heute neigen" "größer als der Gott, vor dem sich Steiner beugte".
Ich hoffe, den Inhalt somit chronologisch wiedergegeben zu haben, meinem Auftrag gemäß. Ich habe versucht, Kommentare herunter zu schlucken. Falls der Inhalt konfus wirken sollte, liegt das daran, dass Gronbach, wie Jelle van der Meulen im Nachwort schreibt, eben weniger informativ schreiben, sondern Texte zu einem "Event" machen will. Und das mit missionarischem Eifer.