Offener Brief an Sergej Prokofieff
14.Feb.2009 20:53 Uhr Abgelegt in:Anthroposophie
Nicht ohne einen gewissen Genuss berichtet Info3 diese Woche vom „Christus-Streit im „Goetheanum“. Es geht natürlich wieder einmal um die stigmatisierte Berliner Anthroposophin Judith von Halle und die unterschiedlichen, konträren Positionierungen in dieser Frage in Bezug auf ihre Person und ihr Wirken. Nun hat auch das anthroposophische Vorstandsmitglied Sergej Prokofieff in Bezug auf diese Frage Stellung bezogen, worauf es unterschiedliche Reaktionen gab. Für Außenstehende mag es genügen, darüber informiert zu sein, dass es durchaus möglich ist, dass in dieser vergleichsweise peripheren und abgelegenen Frage nicht nur inner- anthroposophischer Dissenz besteht- es ist sogar möglich, dass die anthroposophische Gesellschaft darüber zerbricht. Bereits jetzt wird kolportiert, dass es Bemühungen gäbe, in der Nähe des Dornacher Goetheanums eine von-Halle-freundliche Fortbildungsstätte aufzubauen. Dass man sich in der Frage des „wahren Christusverständnisses“ in der heutigen Zeit derartig in die Haare gerät, mag angesichts realer gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Probleme reichlich befremden, ist aber kaum zu leugnen.
Zur Kenntnisnahme drucken wir an dieser Stelle einen Offenen Brief von Wolfgang Garvelmann ab, der sich direkt an das Vorstandsmitglied Sergej Prokofieff wendet und den Streit vielleicht weiter ausleuchtet.
Die Egoisten nehmen die ganze Angelegenheit einfach staunend zur Kenntnis und enthalten sich weiterer Kommentare. Die ganze Sache entwickelt sich allerdings schon in eine Richtung, in der ich mich frage, wann und wo ich in den falschen Zug eingestiegen bin, ob es noch eine Haltestation gibt und ob es nicht dringend Zeit wird, auszusteigen, nach Lourdes zu trampen und ein Kerzlein aufzustellen. Hosianna!
Zur Kenntnisnahme drucken wir an dieser Stelle einen Offenen Brief von Wolfgang Garvelmann ab, der sich direkt an das Vorstandsmitglied Sergej Prokofieff wendet und den Streit vielleicht weiter ausleuchtet.
Die Egoisten nehmen die ganze Angelegenheit einfach staunend zur Kenntnis und enthalten sich weiterer Kommentare. Die ganze Sache entwickelt sich allerdings schon in eine Richtung, in der ich mich frage, wann und wo ich in den falschen Zug eingestiegen bin, ob es noch eine Haltestation gibt und ob es nicht dringend Zeit wird, auszusteigen, nach Lourdes zu trampen und ein Kerzlein aufzustellen. Hosianna!
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