Nun reiten sie wieder..
01.Jun.2008 17:35 Uhr Abgelegt in:Anthroposophie
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..die Marlboro-Männer der Anthroposophie- Kritik. Diesmal packt Michael Grandt wieder „ein „heißes Eisen““ (Verlagstext) an: In seinem am 9.8. dieses Jahres erscheinenden Buch „Schwarzbuch Anthroposophie“ „beleuchtet er umfassend Mythos und Wirklichkeit von Waldorf“. Die Werbestrategen des „Gütersloher Verlagshauses“ mit dem sinnigen Motto „dem Leben vertrauen“ nennen das tatsächlich so: Einfach „Waldorf“. Als sei das ein Markenname wie Schwartau oder Coca Cola.
Ansonsten wird in dem Werbetext wieder - wie üblich- mit vorgeblichen Fragen operiert, deren Beantwortung von vornherein feststeht: „Entspricht die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik der Werteordnung unseres Grundgesetzes? Sind die Waldorfschulen esoterisch-okkulte Weltanschauungsinstitute? Vertrat Rudolf Steiner rassistisches Gedankengut?“
Offensichtlich wird wenigstens, dass die Kritik an „Waldorf“ vor allem dazu dient, Anthroposophie zu treffen, aber auch „Mythos und Wirklichkeit eines vermeintlichen Erfolgsmodells“ zu offenbaren. Wäre es lediglich ein „vermeintliches“ Erfolgsmodells, würde sich Herr Grandt die Mühe kaum machen. Und so darf man die Bemühungen um Demontage an diesem Erfolgsmodell Waldorfpädagogik aus weiteren „unbequemen Fragen“ des Autors spezifizieren: „Kann eine Pädagogik, die fast 90 Jahre alt ist, heute noch zeitgemäß sein? Darf eine Pädagogik mit zweifelhaften Grundlagen staatlich gefördert werden?“
Ob und wie tatsächlich - wie behauptet- „auch Vertreter der Waldorfpädagogik zu Wort kommen“ (was für eine großherzige Geste ), muss dann vorerst abgewartet werden. Ich bezweifle allerdings, dass das Buch „vielfältige Ansatzpunkte für Grundsatzdiskussionen“ bringen wird. Die Vorverurteilung (eine „Pädagogik mit zweifelhaften Grundlagen“ ) ist ja bereits gemacht. Damit geht es offensichtlich um alles, aber sicherlich nicht um die Suche nach „Ansatzpunkten“ für ergebnisoffene Diskussionen. Nun denn. Werfen wir die Gebetsmühlen an, denn es geht um das bekannte und bis zum Überdruss zelebrierte Singen von Waldorf- kritischen Mantren.

Ansonsten wird in dem Werbetext wieder - wie üblich- mit vorgeblichen Fragen operiert, deren Beantwortung von vornherein feststeht: „Entspricht die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik der Werteordnung unseres Grundgesetzes? Sind die Waldorfschulen esoterisch-okkulte Weltanschauungsinstitute? Vertrat Rudolf Steiner rassistisches Gedankengut?“
Offensichtlich wird wenigstens, dass die Kritik an „Waldorf“ vor allem dazu dient, Anthroposophie zu treffen, aber auch „Mythos und Wirklichkeit eines vermeintlichen Erfolgsmodells“ zu offenbaren. Wäre es lediglich ein „vermeintliches“ Erfolgsmodells, würde sich Herr Grandt die Mühe kaum machen. Und so darf man die Bemühungen um Demontage an diesem Erfolgsmodell Waldorfpädagogik aus weiteren „unbequemen Fragen“ des Autors spezifizieren: „Kann eine Pädagogik, die fast 90 Jahre alt ist, heute noch zeitgemäß sein? Darf eine Pädagogik mit zweifelhaften Grundlagen staatlich gefördert werden?“
Ob und wie tatsächlich - wie behauptet- „auch Vertreter der Waldorfpädagogik zu Wort kommen“ (was für eine großherzige Geste ), muss dann vorerst abgewartet werden. Ich bezweifle allerdings, dass das Buch „vielfältige Ansatzpunkte für Grundsatzdiskussionen“ bringen wird. Die Vorverurteilung (eine „Pädagogik mit zweifelhaften Grundlagen“ ) ist ja bereits gemacht. Damit geht es offensichtlich um alles, aber sicherlich nicht um die Suche nach „Ansatzpunkten“ für ergebnisoffene Diskussionen. Nun denn. Werfen wir die Gebetsmühlen an, denn es geht um das bekannte und bis zum Überdruss zelebrierte Singen von Waldorf- kritischen Mantren.
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