Das Unsterbliche
11.Dez.2009 22:51 Uhr Abgelegt in:Anthroposophie
„Der Mensch lebt zwar zwischen Geburt und Tod durchaus in dem, was in ihm sterblich ist, was in seinem Wesen vergänglich ist. Und man möchte sagen: nur leise und intim tritt auf dasjenige, was im Menschenwesen unsterblich ist, tritt der unsterbliche Teil zutage.
Ja, man kann sagen, so leise und intim tritt dieses Unsterbliche auf, dass im gewöhnlichen Leben die menschliche Seele nicht die Kraft, die Ausdauer, vor allen Dingen aber nicht in einem höheren Sinne entwickelte Aufmerksamkeit genug hat, um zu beobachten, was sich da intim und leise als das Unsterbliche in ihr ankündigt.“
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Rudolf Steiner, GA 64, Seite 259
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